Copyright © Rebekka Markert
Design by Dzignine
Donnerstag, 20. Februar 2014

TL Mallorca - Tag 4 (Do)

Die harte, unverblühmte Wahrheit: 136 km // 1300 HM

Wecker um 7:50 Uhr. Vorhänge auf und dann seh ich das hier:


YEAH! Die Sonne ist endlich da!!!! Oh, was ein schöner Morgen!

Mein Herz machte ein Hopserle bei so ner Stimmung und ich hätte die Welt umarmen können. Wie schön............ Leute, Sonne ist einfach so toll.

Also runter zum Frühstück gehopst und erstmal für den Tag gestärkt.


Mein Ausblick beim Frühstück. Auf die kleine Vroni und die Palmen am Pool. :-))

Dann noch kurz chillen aber ich hatte ja so Hummeln im Arsch, also bin ich etwas früher rüber in den Radkeller. Hatten uns für heute Cap Formentor vorgenommen. Die Fahrt dorthin war einfach traumhaft und die Berge sind wir total easy hochgerollt. Auf dem ersten Aussichtspunkt hat uns eine nette Dame fotografiert, die uns größte Hochachtung entgegenbrachte. Sie ahnte nicht, dass wir erst kurze Zeit unterwegs waren und der Berg nur der Anfang. Und dann meinte sie noch zu ihrem Bekannten: " Ihr Freiburger seid aber auch überall!"

Strahlende Gesichter auf dem Weg zum Cap Formentor.

Danach auf der Abfahrt war's im Schatten mega kalt. Unsere häufigste Bewegung heute: Armlinge rauf und wieder runter. Hab mir schon überlegt, ob man da nicht was erfinden könnte ;). Die Straße zum Cap ganz schön ruppig aber die Stimmung war bei dem Wetter auf dem Höhepunkt, so dass es kaum gestört hat.

Dort angekommen wurden wir mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

Cap Formentor im Panorama von Vroni fotografiert. Suchbild: Wer entdeckt die Ziege? ;)




Beim Essen in der Sonne....

Die hat sich da oben das beste Plätzchen zum Sonnen ausgesucht :))


Also wir mitten im Paradies. In der Sonne. Mit Essen. Voll happy wollten wir uns auf den Rückweg begeben als mich ein rückwärtsfahrender Autofahrer übersah. Ok, ich dachte, er wolle nur wenden und nicht parken. Er brüllte mich an: "So bescheuert kann man doch gar nicht sein!" Hä? Spinnt der? Ich: "Schrei halt rum und reg Dich auf! Und vielleicht mal nach hinten schauen, wie man es in der Fahrschule gelernt hat?!" Klar war das ein Deutscher. So ein Sackgesicht. Wir lachten.

Auch ein wunderschöner Ausblick direkt hinterm Tunnel.
Später dann schon easy weitergerollt über Pollenca nach Sa Pobla und zurück Richtung Can Picafort, wo wir uns wie gestern trennten. Vroni Heim, ich weiter. Der Akku lief heute auf Hochtouren. Ich glaube, die vielen Kilometer bei Regen & Kälte zahlen sich grad aus. Muss ja hier viel weniger Stoff bewegen ;).

Bin dann noch eine kleine Extrarunde und hätte an jeder Ecke ein Picture machen können aber hab es im Hirn gespeichert und bin mit ner Portion Rückenwind in Richtung Hotel.   Dort Füße hoch, essen und den Sonnenuntergang genießen.

Jasmin, die hier hab ich auf Dich getrunken. Warst die ganze Zeit dabei :)
Mit Vronis war es ne super schöne Runde und sie ist echt eine unkomplizierte Begleitung, die nie meckert und da gäbe es Einiges: die teils schlechten Straßen heute, die vielen toten Tiere drauf, die Lutscher, die Autos, die Wärme, die Sonne, dies & jenes. Manche finden ja immer was, Vroni jammert nie. Manchmal fahren wir nebeneinander, manchmal hintereinander, manchmal reden wir oder schweigen. Ich finds super. :-))

*grins*

Mama, bei jedem blühenden Geschöpf musste ich an Dich denken und schicke Dir viel Sonne!! Wie ich gehört habe, hattet ihr die heute auch. Zumindest in Freiburg.

Und am Abend sah es so aus.....

Mittwoch, 19. Februar 2014

TL Mallorca - Tag 3 (Mi)

Harte Fakten: 116 km / 660 HM

Weiche Fakten: Nacht war echt gut. Bin ja der "Macher"-Typ, also erstmal eine neue Karte gesucht und aufs Garmin geladen und sogleich kontrolliert. Dann ne Tour für heute ausgesucht und auch diese draufgespielt. Yeah, lief alles wie am Schnürchen! Irgendwie war es gestern Abend generell lustig. Haben viel gelacht. Ob das am ungewohnten Zuckerschock des doppelten Nachtischs lag oder am Windrausch? :))

Eis Nr. 2 – die bunten Streusel haben es in sich! :-))) Markert lacht sich tot und Vroni denkt, die hat sie nicht alle!

Danach galt es das Kühlschrankproblem zu beheben. Kurze Inspektion. Ok, da muss Luft in der Leitung sein aber puh, nachts Mac Gywer spielen hatte ich keine Lust, also auf die schnelle Tour: Zack, war der Stecker draußen und Ruhe eingekehrt. Der Kläffer winselte draußen wieder um sein Herrchen aber nachdem ich den ganzen Abend die Tür offen hatte, war es wunderbar kalt im Zimmer und bevor ich PETA zur Hilfe rufen konnte, war der Besitzer wohl zurück und Hundchen still. Tür zu, Vorhänge auch, Ohrstöpsel rein und Gute Nacht.


Päuschen in Santa Maria del Carmi
8 Stunden später bei Sturm und nassen Straßen aufgewacht. Aber wie ihr ja wisst, bringt das meine allseits gute Laune am Morgen nicht durcheinander. Wetter kann man schließlich nicht ändern. Erstmal Frühstücken. Joghurt, Quark, Müsli, Melone, Brötchen mit Marmelade und Käse und nachdem das Wetter nicht besser wurde den 3. Cappuccino mit nem kleinen Keks. Och ist das Leben schön. Vroni hatte auch gut geschlafen und die Stimmung somit bei allen Beteiligten top. Um 10 schon kaum noch Wind, um 11 dann so langsam mal in Richtung Rad-Keller gewatschelt.

Puls 65 vorm Start. Ich bin völlig tiefenentspannt bei den Temperaturen. Das Garmin hat uns nicht im Stich gelassen und schon bald waren wir auf wunderschönen kleinen Radstraßen unterwegs. Yeah wie schön. Rechts und links wie immer zahlreiche Schafe, dick behängte Orangenbäume, die auf sattem Grün stehen, dazwischen auch immer wieder Kirschblüte und je länger wir fuhren, desto häufiger zeigte sich die Sonne. Ich krempelte die Beinlinge hoch und fühlte mich wie im Paradies. Das war Meditation. Treten, treten, schauen, genießen, atmen, schwitzen und weiter treten.

Super Tour. Super Tag. Die Sonne zeigte sich häufiger. Wir genießen....

Sind durch die kleinen Dörfer Muro und Sineu in Richtung Santa Maria del Carmi. Dort ne Pause zwischen etlichen andern Radlern. Nach nem Cafe con leche ging es zurück nach Sa Pobla und dann von Alcudia wieder nach Can Picafort. Dort haben wir uns getrennt, denn Vroni hat nen andern Trainer+Trainingsplan und wollte die 5 Stunden voll machen. Ich bin auch noch ein kleines Stück weiter aber hatte nur 4 Stunden auf dem Plan und morgen soll ja noch ne Steigerung gesetzt werden.

Vronis Tütenbild von unserer Strecke.

Also Heim, erstmal 2 kleine Stückchen Kuchen, die ich vom Frühstück mitgenommen hatte, dann lange geduscht und dabei die Wäsche in der Badeanne "gestampft". Danach weiter gegessen, Nachrichten im Fernsehn angeschaut aber Kiew steht so völlig konträr zu meinem inneren Zustand, so dass ich mich mit Nägel-lackieren ablenkte und mich dann hier runter vor den Speisesaal begeben habe, denn hier ist das WLAN am besten. Gleich essen, falls Vroni den Weg runter findet, denn bislang keine Spur von ihr. Haben ja jeder ein Zimmer für sich.

Bis morgen!
Dienstag, 18. Februar 2014

TL Mallorca - Tag 2 (DI)

Immerhin 99 km und 980 HM und dazu noch mega stormy.

Ach ja, von unserer Leistung zu Fuß ganz zu schweigen: erst zum Supermarkt und dann mit ca. 12 kg Essen & Trinken/Person 3,2 km ins Hotel gelaufen. Ich habe allen Müttern, die ihre 6kg-Kids umhertragen meine Bewunderung ausgesprochen. Leckomio, was ne Anstrengung.

Wundeschöne leere Sträßchen und warm wars auch.

Das Wetter sah nach Regen aus und richtig windig. Wir waren beide etwas müde von der ziemlich unruhigen Nacht. Keine Ahnung. Bei mir war es das Gegurgel des Kühlschranks, das mich immer wieder aus den Träumen gerissen hat (trotz Ohrstöpsel). Zudem ein spanischer Kläffer vorm Hotel, die nächtliche Müllabfuhr, dann war es mir zu heiß mit den Vorhängen zu aber alles offen mit Balkonbeleuchtung zu hell, das Laken hatte sich völlig in meinen Beinen verheddert und ich noch immer Kopfweh. Also nachts um 2 ne Pille eingeworfen und schön mit spanischem Leitungswasser runtergespühlt. Ich lebe noch :). Vroni fand die Matratze zu hart und hat sich heute den ganzen Tag mit Kopfweh geplagt. Wir zwei sind wohl doch aus Zucker...... ;)

Guter Auftakt heute!


Meer ist halt einfach schön....
Frühstück war super. Egal wann man kommt, alles ist in reichlicher Menge vorhanden, denn die Gäste hier im Hotel kann man an zwei Händen abzählen und wir drücken das Alter. Sportler gibt's hier nur vereinzelt und der Speisesaal ist zu jeder Zeit zu 80% leer. Schade eigentlich. Auch im Radkeller tote Hose. Wir fahren morgen mal beim Hürzeler vorbei und schauen mal, ob wir uns nicht den Jungs von Garmin anschließen können ;). Die haben unsere Tour 2 x gekreuzt heute. Ansonsten kaum andere Radfahrer.
Nee, vor allem brauchen wir ne gescheite Karte und selbst das Touribüro ist geschlossen. Also um die Jahreszeit und bei dem Wetter echt ausgestorben hier aber ist ja nichts Neues.

Sackgasse + Kopfweh. Aber Vroni grinste dennoch.

Also mittags um 12 mal los. Planlos eher, denn wie gesagt funktionierte mein Garmin nur halb. Die Touren ohne Karte auch nicht lesbar und ständig hieß es "Speicher voll". Also oldschool Karte raus! Vroni hatte eine von 2004 dabei. Immer in Richtung Osten, schön wellig. Leider waren sämtliche Sträßchen unserer Karte mittlerweile Autobahnen, die echt stressig waren. Auf gut Glück mal rechts in ein Gässchen. Das endete leider in einem Sackgässchen :). Sau doof. Mittlerweile scheinte die Sonne durch die Wolken und es war echt warm. Meine Wadeln durften ins Freie!

Leider endete unser Versuch von der Autobahn zu kommen hier. Also umdrehen. Mag ich ja gar nicht.

Irgendwann haben wir dann echt super schöne Straßen gefunden. Kaum befahren. Leider war der Wind ohne Erbarmen und es sah wieder nach Regen aus. Alles diesig und feucht. Wir kämpften uns ins Hotel. Essen, duschen und jetzt Blog schreiben. Hatte keine Lust auf SPA heute, nachdem wir erst so spät zurück waren.
Gleich Abendessen. Bin müde. Hoffentlich kann ich heute besser schlafen.

Lecker Seefood heute.

TL Mallorca - Tag 1 (SO+MO)


Endlich wieder Abenteuer! Juhuuu, ab in südlichere Gefilde! Hola Mallorca!!

Obligatorische Flughafenbild - mit Selbstportrait ;)

 Ich will über den Winter in Freiburg nicht meckern aber irgendwann kommt der Punkt, an dem das Gehirn einfach ne Abwechslung braucht. Ich habe es im November und Dezember mit Alternativtraining versucht. Beim Kickboxen bis ans Limit auf die Säcke eingetreten und -gedroschen, beim Deep Work mit Jasmin ausgepowert und hartes Muskeltraining beim Schnuppertraining in der Heizmann-Box. Zudem gebe ich jetzt im Winter wieder eine 90-min Spinningstunde im Sportpark. Auch eine Herausforderung für Körper & Geist. Nachdem ich aber an meiner Form feilen wollte und eigentlich am liebsten draußen trainiere, habe ich mich am Ende fürs Treppentraining am Schlossberg in Freiburg entschieden. 388 Stufen bis zum Glück (oder K.O. ;)). Das alles hat dennoch nicht gegen den Heimat-Koller geholfen und von der Arbeit kommt man daheim ja als Selbstständige auch nicht los, also weg!

Ausblick vom Balkon. Das Wetter ist noch etwas verhalten..... aber klar, die Sonne scheint ja bei euch ;)
Die letzten 3 Jahre war ja Gran Canaria im Januar angesagt aber dieses Jahr wollten sich die Jungs nicht entscheiden und Vroni, meine Fizik-Teamkollegin war schneller und buchte Malle. Also ich kurzum auch gebucht. Und Freunde, es ist schön hier. Riesiges Zimmer für mich alleine. Balkon, SPA, 25m Pool, leckeres Essen. Fühl mich jetzt schon super wohl und da ich meine halbe Wohnung mit eingepackt habe, bin ich für jedes Wetter und Sportart gerüstet. Soll es regnen oder schneien, mir wurscht! :)

Übrigens hat Malle einen besonderen Wert in meiner Sportlergeschichte. 2010 befand ich mich unverhofft in einem Trainingslager und Matthias Ball, der es leitete, sagte damals, dass ich doch mal ein MTB-Rennen fahren sollte. So ging's los. Zwei Monate später fuhr ich beim WOMC in Offenburg als Bike-Greenhorn und landete auf AK Platz 3.

Aber zum Anfang dieser Tour. Am Samstag nach einer Hammer-Geile-Beine-Regen-Tour mit Bernd wollte ich noch abends das Rad verpacken. Eigentlich sollte ich da ja mittlerweile geübt sein aber denkste. Hochmotiviert mit Handschuhen & Werkzeug bewaffnet im Wohnzimmer ans Werk! Erst Pedale ab. Oder auch nicht. Passierte nämlich nix, keinen Millimeter. Ich zweifelte schon wieder an mir selbst und schaute erstmal bei Road-Bike's "Rennrad fürs TL verpacken" nach. Hmmm, ich war richtig. Also Fusstechnik! Mit aller Kraft, den mein Hausschuh auf den Inbus zuließ, drückte ich drauf und mit einem lauten "Paaaahhhhm" knalle der Inbus auf's Parkett. Oh weh… ich dachte die Kurbel sei ab. Nee, noch mal gut gegangen. Uiuiui. Das nächste Pedal löste sich mit einem ähnlichen Aufbäumen und mir tropfte schon der Schweiß von der Stirn. Gut, jetzt das Schaltwerk. 5er Inbus. Nope, Fehlanzeige. Ok, dann einfach alles andere ausprobieren. Shit, wieso passt den nix? Also Taschenlampe holen, das Loch inspizieren. Hmmmmmmm, Torx? Passt auch nicht. So ne Scheiße aber auch. Ne halbe Stunde später fummelte ich noch immer und suchte wie verrückt im Internet. Wie hab ich das nur das letzte Mal gemacht?? Maaaaaannnnnn REB, Hirn, wo bist Du?! Torx 25 bei Campa stand da. Am Ende war einer an meinem Tool, der so lang war, dass es passte. Juhuu. Danach die Schaltung verpacken. Plastikhandschuhe + Klebeband = Erzfeinde. Alles klebte. Kein Spaß. Also Handschuhe aus. Die Kette schleifte eh mittlerweile über den Teppich und ich war schon überall voller Schmiere. Kampfbemalung :). War mir zu dem Zeitpunkt auch schon egal und der letzte Fingernagel auch schon eingerissen oder abgebrochen. Hab geschworen, dass ich das nächste Mal ein Rad leihe. :) Irgendwann nachts um 0:30 mal fertig. Was ein Auftakt!




Vroni in der Lobby

Sonntag dann den Rest gepackt und noch mal ne super Matschtour mit dem Enduro. Schnell noch alles in die Waschmaschine, mich geduscht, Wohnung geputzt, Müll runter und ab nach Stuttgart zu meinem kleinen Bruder und seiner Freundin.  Dort mit lecker Abendessen verwöhnt worden und Gute Nacht.

Heute früh auf den Flug. Zum Glück hat mich Meike gefahren, denn mit meinen 3 Gepäckstücken war ich schwer bepackt. Lief alles gut, bis der Sperrgepäck-Fuzzi mein WD-40 entdeckte. Das ging gar nicht. Hochexplosiv! Also rumsuchen. Der Typ meinte, es sei zwischen Schuhen. Hmm, hatte ca. 4 Paare da drin. Ich also wie ne Wilde rumgewurschtelt zwischen Folie und Pumpe, Turnschuhen, FlipFlops und Werkzeug. Dann endlich kam das Sprühzeugs zum Vorschein. Der Typ erzählte noch was vonwegen Badner seien Gelbfüssler??? und "nur Mur, nur Mut!" Hä? Verstehe nur Bahnhof....

Für alle Eventualitäten!!


Flug lief super, hatte einen netten Gesprächspartner und mit 2 Stunden echt überschaubar. In Palma kam auch alles heil an und kurze Zeit später dann auch Vroni. Wir sind gemeinsam auf den Shuttle und ab zum Hotel.


Eben nach dem Essen sind wir noch auf Supermarktsuche aber es wurde eher zum Marsch durch leere Straßen und Hindernislauf um Hundekacke. Leider einmal falsch abgebogen. Haben dann einen Einheimischen gefragt, der uns in reinem Spanisch erklärte, wie wir zum Mercado kommen. "carea" hab ich noch verstanden. Abgeleitet von carrefour (franz.=Kreuzung, Franz-Kurs, Du hast mir ja doch was gebracht! :)) aber GoogleMaps musste helfen. Zu weit, zu spät, also vertagen.
PS: heißt eigentlich gar nicht Kreuzung, sondern "gegenüber" oder? Also doch nix verstanden :D

Training heute: satte 16000 Schritte zu Fuss (laut Vronis Schrittzähler) –
morgen vielleicht paar KM ;)?

Das Internet hier der Horror, deshalb Bilder erst wann anders.......
Sonntag, 9. Februar 2014

SAISON 2014! Let's get startet!!!!

Freunde, keine Sorge, auch in diesem Jahr geht Klein-Markert auf Erkundungstour durch die Sportwelt und natürlich geht auch der Blog weiter.

In der Zwischenzeit war ich natürlich nicht nur am Schreibtisch, sondern hab auch einiges erlebt. Nach der Sportpause im November ging es erst ziemlich wild los, da ich zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Trainingsplan mehr hatte. Bin dann öfters Enduro gefahren und hab mich auf der Freiburger Downhillstrecke, der Borderline versucht. Derzeit bis auf Platz 2 auf Strava vorgekämpft ;). Purer Fun!

Ausblick vom Rossi-Turm

Und nach ner gepflegten Tour mit meinem schweren Bike, gibt es feini Cappu am BIOSK.


Weihnachten mit Freunden und Familie war top. Silvester dann spontan bei meinem gr. Bruder und seiner Familie in Genf verbracht. Neujahr gleichzeitig Skating-Auftakt im Jura. Oh, ging das gut! Kraft- und Athletiktraining haben sich ausbezahlt. Gleich am 2. Tag 29 km und sämtliche HM runtergeschrubbt. Blöderweise kam dann der Regen und der Schnee schwand und so bin ich am 4. wieder Heim.

Skatingauftakt im Jura

2.1.2014 La Vattay - Monts Jura

Ansonsten war ich 2x wandern bei Tante Christel in Lauterbach:
Lauterbach bei Schramberg - hier muss ich das nächste Mal mit dem Bike hin!



Hängt bei Tantchen an der Wand ;) Der Schwarzwälder Bote berichtete über den Riderman!
Traumhafte Tage im Schwarzwald. Auch zu Fuß einfach schön... 

Mittlerweile hat mein Training wieder Struktur und ich habe ein super Gefühl! Der milde Winter bescherte viele schöne GA-Kilometer in der Heimat und bald wird noch eins draufgesetzt, denn nächste Woche geht's ab nach Malle! Nach 3 Jahren GC im Jan mal wieder was Neues ;). Also auf in die neue Saison!! Rock'n Roll!!!!
Dienstag, 15. Oktober 2013

Rocken am Roc d'Azur

Mein Saisonabschlußrennen: der Roc d'Azur in Fréjus.
Platz 17 wie schon 2012, AK 5. in 2:33 Std.

Dienstag Vormittag ging es mit Bernd in Richtung Côte d'Azur. Einige Freunde waren schon unten. Die hatten sich eine Villa am Berg gemietet. Wir hatten uns aufgrund der Renntermine wie im Vorjahr für ein Mobilehome entschieden. BJ und Markus sind erst abends los und waren dann nachts vor Ort.

Am Mittwoch wollten wir die 44km Stecke abfahren und sind mit Gregor spät am Mittag los. Trotz Regen am Vortrag wunderschöner warmer Tag und alles trocken. Irgendwie wollte mein System aber nicht so wirklich. Ich kämpfte schon zu Beginn mit einem viel zu hohen Puls und meine Lunge war wie zugeschnürrt. Ich hab kaum Luft bekommen. Krasses Gefühl, kenne ich so gar nicht (außer aus meinen Raucherzeiten :-). Oben haben die andern gewartet, ich fühlte mich scheiße, wollte die nicht aufhalten und hinterhereiern.... aber Vollgas fahren wäre genauso Mist. Meine Laune war im Keller. Aber auch schon zu Beginn der Reise. Irgendwie lief alles nicht planmäßig und ich fühlte mich von allen Seiten gestresst, hab schlecht und zu wenig geschlafen und war drüber. Hätte mir an dem Tag besser ne Auszeit genommen und weniger aufgeregt und gemotzt – aber hinterher ist man immer schlauer....

Nice Pics von Gregor:
Die letzte Rampe des 1. Anstiegs. Puls 203 oben :) - Autsch.
1. Downhill

Hopp-hopp über die Wurzel

Am Ende habe ich brav auf Markus gehört und bin ich mein Tempo gefahren und konnte die Downhills genießen. Benny hat öfters auf mich gewartet und wir sind teilweise zusammen gefahren. Bei zwei schwierigen Passagen ist Markus die Linie vorgefahren und ich bin nochmal hochgelaufen, um hinterherzufahren. Für das Rennen war das Training top! Bei einem steilen Stück konnte ich so eine Konkurrentin auf der direkten Linie überholen, die ich niemals gewählt hätte, wäre ich sie vorher nicht gefahren. Sah nämlich von oben aus, als wäre da nichts mehr :).


Unser Mobilehome in St. Aygulf Plage mit Benny Jörges, Markus Bauer und Bernd Lienhart

Nach dieser "kleinen" Ausfahrt war ich ganz schön kaputt und glaubte kaum, dass ich bis Samstag fit werden würde. Abends wurden wir mit einem 3-Gänge-Menü in der Villa von den andern verwöhnt.

Am Freitag stand der Marathon auf dem Programm. Benny und Bernd mit am Start. Markus und ich machten Verpflegung. Benny lag bei der 1. Verpflegung etwas zurück und war bocklos aber hat dann doch noch aufgedreht und mit seinem 29er Fully einen nach dem andern einkassiert. Platz 23 am Schluß. TOP! Wenn man bedenkt, dass die Nacht durch den Wind und die Kälte so gut wie schlaflos war und er etwas angeschlagen, nochmal top :).


Benny auf der Marathonstrecke. Das 29er Fully von BQ-Cycles hat nachher im Ziel auch für Aufsehen gesorgt.

Markus und ich sind dann gemeinsam zur 2. Verpflegung und haben viele Fahrer angefeuert. Markus kennt ja alle, ich musste immer raten, bzw, war mir zu unsicher, außer bei Moritz, Robert Mennen, Kaufi und ein paar anderen. Letzterer hat mich mit "Hi" begrüßt, was mich so irritiert hat, weil er ja mitten im Rennen war, dass ich auch nur ein "Hi" stammeln konnte. :) Sorry, nächstes Mal feuer ich dich auch an! :D

Sind dann zurückgefahren und haben gekocht. Gemütlich wartend auf dem Campingplatz kam Bernd auf einmal angefahren und schrie nach ner Kartusche "Hä? What?" Bernd: "Hab platt, brauch ne Kartusche, Durchschlag!" Markus ihm schnell ein anderes Laufrad rein und wir haben Bernd wieder zurück auf die Strecke geschickt. :D Sehr lustige Aktion. Bernd hatte leider gleich 2 x platt aber war zufrieden und happy über seinen ersten Roc. Der Rest der Racer heute (Gregor und Jan) sind ebenfalls super gefahren und alle heil angekommen.
Abends haben wir dann oben gegrillt und ich bin etwas früher Heim um wenigstens die  Pre-Race-Nacht gut zu schlafen.


Bernd auf der Marathonstrecke. Leider 2 x platt. Zwei Tage später startete er auch noch beim Triathlon. Dort lag er super nach dem Schwimmen und Radfahren aber musste aussteigen wegen Knieschmerzen.


Samstag. Mein Renntag: ROC 'AZUR DAMES ET ESPOIR DAMES: Morgens mit Bernd gefrühstückt und los in Richtung Start. Es war kalt und ich zog mir über das Langarmtrikot noch ne Karpuzenjacke. So "getarnt" konnte ich gut die Konkurrenz abchecken :). Uiiii, die sahen auf einmal alle schnell aus. Schon ein ungewohntes Bild so viele Mädels auf einem Haufen.



Zum Glück durfte ich vorne rein und musste mich nicht im Massenblock Stunden vorher reinzwängen. Bernd hat mir die Jacke abgenommen und schon ging es los. Vollgas über die Wiese. Die Spitze gleich hinter der Brücke angezogen, nach der 2. Schikane war ich in der 2. Gruppe. Dann der erste Berg. Wieder Atemnot. Puls 197. Ich kämpfte und keuchte. Ein paar Mädels zogen davon. Am ersten Downhill hatte ich nur ein Mädel vor mir und kam super runter auch wenn mir die Löcher und Rinnen tiefer vorkamen als am Mittwoch. Geile Stimmung wie immer. Dann 2. Anstieg. Ich konnte die Gruppe mit 4 Mädels kaum halten obwohl ich auf den Abfahrten stärker war. Bin dann den 2. Downhill hinterher geeiert und hab festgestellt, wie geil meine Reifen im Vergleich zu denen der andern sind, die nur rumrutschten. Danke Benny, der Stress hat sich gelohnt. :)




Dann Col du Bougnon. Benny zum Glück da mit ner Flasche. Ich hatte so Durst. Essen konnte ich nicht, ein Gel, dann war fertig. Nicht gut. Auf den kleinen Trails dann die 2 Mädels vor mir im Tandemgewühl auf den Rampen und den kleinen Trails durch den Wald verloren. Viele haben Platz gemacht aber manchmal sind die vor einem die Downhills runter, mehr geflogen als gefahren und es wäre zu gefährlich gewesen, da nebendran zu überholen. Ich hab zudem ein paar Fehler gemacht und musste manchmal ausklicken. Meine Kräfte schwanden und ich hatte Durst.


 Unten am Strand dann komplett alleine mit ein paar Tandems. Durch den ersten Sand gefahren und zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich, ich krieg nen Krampf im Oberschenkel aber dann musste ich auch schon runter vom Rad und die Stufen hochlaufen. Konnte Bernd noch zurufen, dass ich unbedingt was zu trinken brauche. Der kleine Uferweg am Meer zog sich ewig hin, ab- und aufsteigen, Stufen hoch und runter. Ein Tandem flog eine komplette Stufe hinter mir runter, ich sah das Mädel fliegen, autsch. Kein Sport für mich :)) Dann noch das Zeitfahren auf dem Radweg und die Panik, dass am Schluß noch eine kommen könnte aber ich war alleine und rollte als 17. ins Ziel. Puh.


Bin happy über mein Ergebnis. Die Strecke war anders und deshalb nicht wirklich vergleichbar aber immerhin TOP 20 gehalten und ohne Defekt und Sturz durch und ziemlich stolz auf meine Downhillperformance. Ich hatte viele besserer Rennen als das hier, sowohl mental, als auch körperlich aber mehr war nicht drin. Vielleicht halt jetzt doch die Luft raus nach der langen Saison.

Ergebnisliste. Osl gewinnt.


Sonntag dann der Roc + Triathlon. Hab Benni F und Markus die Jacken abgenommen und durfte bis kurz vorm Race an der Linie zwischen den Fotografen rumspringen. Ich war so aufgeregt, wahrscheinlich mehr als die Fahrer vor mir. Ein krasses Szenario mit dem Hubschrauber und den Rauchfackeln und den vielen Profis aufgereiht in Reihen. Dahinter die Meute - tausende Sportler. Krasse Sache. Bernd startete beim Triathlon.

Beim Startschuß hatte ich Gänsehaut und konnte mich kaum halten. Was ein geiles FEELING!

Start Roc d'Azur am Sonntag. Markus und Moritz ganz vorne am Hacken.

Dann zurück nach St. Aygulf und ab zu meiner Verpflegungsstaion. Meine Beine fühlten sich heute fast besser an :). Saß dann dort mit den üblichen Verdächtigen an einer steilen Betonrampe und wartete. Übrigens meine Stimmung viel besser seit einer langen Nacht am Donnerstag, einer lieben Freundin, die Tipps und seelische Unterstützung gegeben hat und meinem eigenen Wunsch, das Ganze jetzt mal zu genießen und mich zusammenzureißen und das Beste draus zu machen.

Cola-Station: warten auf die Jungs

Warten auf die Spitze. Mit Benny im Dauertelefonat, wer wo stand. Markus leider abgeschlagen. Moritz vorne dabei. Lakata hatte platt. Und dann kam auch schon das Führungsmotorrad den Berg hochgebrettert. Moritz vorne weg, in so einem krass gleichmäßigen Tritt, dass ich nur staunen konnte. So wie der da hoch ist mit seinem Fully, ist es keiner nach ihm und für mich war hier klar, dass er sich den Sieg holt. Leider sollte es ja anders kommen am Ende. Sehr schade, er hätte es verdient. Irgendwann kam dann Markus. Er kam später als 57. ins Ziel. War nicht sein Tag und am Ende sparte er Körner für sein letztes Rennen in Costa Rica.

Lustigerweise hat Markus die AK Homme 3 (!) Wertung gewonnen! Alter, bisch du geil :D

Alles in allem war es ein schöner Trip. Nächstes Mal vielleicht doch kein Mobilehome mehr, das bei jedem Schritt wackelt als wäre man auf einem Boot oder in dem man von seinen Mitmenschen auch den leisesten Furz hören kann. Nächstes Mal vielleicht auch noch ein paar Tage vorher anreisen, um die Trails zu studieren oder später fahren, um wirklich noch Urlaub zu machen.

Tausende Fahrer auf der Startwiese, einem stillgelegten Flugplatz. Bild Roc d'Azur - Page Officielle

Rückfahrt problemlos bis auf einen Schlenker, weil wir kein Navi mehr hatten und ne Ausfahrt verpasst haben. Die Aktion "Benzinlos-durch-den-Gotthard-Tunnel + 15 km rollen danach bis zur nächsten Tanke" werde ich wohl auch nicht mehr machen :D. Bin gestorben, Bernd fands lustig. Den hätte ich gerne im Regen schieben gesehen für die Aktion aber ging ja noch mal gut. Aber wahrscheinlich hat mir das die letzten Kräfte geraubt, denn irgendwie bin ich angeschlagen. Die Nase geht zu, ich nieße und friere. Nach 2 Jahren krankfrei erkälte ich mich. Passend zur Saisonpause. Klares Zeichen würde ich sagen.

Also in dem Sinne widme ich mich mal 3 Wochen anderen Dingen. Hoffentlich mit schönem Wetter und vielen DH-Metern bei Arne im Bikepark Todtnau. Aber auch mal Zeit für Familie und Freunde, die mich das ganze Jahr unterstützt haben. Euch verdanke ich so viel..... Danke Papa für die Mails, ich hab mich riesig gefreut ♥.

Danke an Rainer Gerster und das fi'zi:k-Team für den Support, an Benny von BQ-Cycles und Discount-of-Brands für den technischen und mentalen Support vor Ort und allen andern, die irgendwie Teil des Ganzen waren.

Am WE wartet die erste Party und ich hab mich heute für einen Französisch- Auffrischungskurs angemeldet. Im November werde ich auch wieder Spinningkurse im Sportpark geben. Das Leben bleibt also abwechslungsreich :D.
.... Und dann geht's auch schon wieder los.

Bis dahin lassen wir's krachen oder?
EURE REB
Montag, 30. September 2013

Rothaus Riderman 3. Etappe

Die Fakten: 87 km, 1000 HM
Das Ergebnis: Zeit 2:31 Platz 6 (trotz Tagesstarter! ) AK Platz 2 Gesamtwertung nach den 3 Etappen: Platz 6, AK 2! (bei 50 Frauen)

Geiles Wetter alle 3 Tage.

Zusammengefasst kann man sagen: Geile Tour heute und alles richtig gemacht :-)))

Hab mehr als 8 Stunden geschlafen und mich morgens um 8 Uhr zum Frühstück begeben. 2 Brötchen mit Nutella, ein paar Cini-Minis und ein Stück Hefezopf + Kaffee. Gut gestärkt dann mein Zimmer geräumt und noch kurz einen Plausch mit den Jungs vom Moser-Beschilderungsteam gehalten, die sich zum Frühstück eingefunden hatten. Leider habe ich gestern ihre Oben-Ohne-Show auf der Strecke verpasst, die sie extra für mich veranstaltet haben, um mir die Tour zu versüßen – wie schade! :D. Ich war wohl so auf das Rad meinen Vordermannes konzentriert, dass ich keine nackten Männer gesehen habe. Menno :).

Also ab zum Gelände. Ich war gut drauf und wann immer man einen Rik oder Eddy oder jemand anderen der Sauser-Crew getroffen hat, wurde ich strahlend empfangen, wir haben viel gelacht, bissel geredet, ich hab Kaffee bekommen und sie haben mir viel Glück für den heutigen Tag gewünscht -  super herzliche Stimmung. Ich fühlte mich schon fast Teil der Family. Unglaublich wie gut drauf alle waren und selten hab ich so ein gut funktionierendes Team gesehen. Ich hoffe ihr macht noch viele Veranstaltungen der Art. Absolut TOP!

Um kurz nach 10 bin ich zum Warmfahren auf die Felder. Beine ok. Wetter stabil trotz Regenwahrscheinlichkeit von 85 %. Was ein Glück! Um kurz vor 11 mit Elisabeth zum Startblock B gerollt.

Wer erkennt die dicke Daunenjacke? :) (Danke Sebastian Garbe für das Bild!)

Auf einmal rief jemand ganz aufgeregt: "Bek, Bek!" Änni sprang zwischen den Leuten auf mich zu, oh, was hab ich mich gefreut!! Meine ehemalige Mitbewohnerin 2006/07 in Darmstadt, Sie hat mich spontan überraschen wollen und war mit Freund Karl nach Bad Dürrheim gefahren. Leute, bei sowas geht mir einfach das Herz auf. Wie schön. Änni, Du bist so ein Riesenschatz, danke, dass ihr mich unterstützt habt!!

Überraschung voll geglückt! Annika & Freund Karl aus Stuttgart

Ich glaube das hat am Ende auch was ausgemacht, denn meine Laune war am Höhepunkt, es konnte ja eigentlich nichts schief gehen bei so nem Tagesauftakt. Wobei mir die 200 Extra-Tagessstarter schon Bammel eingejagt haben. Das würde nicht leicht werden.

11 Uhr. Startschuss!
Ich rollte im Trupp mit. Hab mich wieder etwas vorsichtig zurückgehalten, tu mich schwer, da am Anfang durch die Reihen zu drängen. Nach ein paar KM der erste Anstieg. Ich kam gut mit. Hatte mir das erste Gel in die Flasche gedrückt, um meinen Magen nicht wie gestern gleich zu überfordern. Da kam es mir nämlich gleich wieder hoch ;).

Meine direkten Mitstreiterinnen zu dem Zeitpunkt noch um mich. Dann an einem weiteren Anstieg hat die große Gruppe vor mir Tempo gemacht, ich hing dummerweise am Ende. Ein paar Rider platzten weg. Ich wollte unbedingt hier dranbleiben, die andern Mädels waren schon abgeschlagen. Ich musste Gas geben. Kopf runter, aufstehen, drücken.  Eigentlich hatte ich die Ansage heute nicht voll zu fahren, ich schaute kurz auf mein Garmin: Puls 196! Upps :-)) Aber nur so hab ich es geschafft wieder an das Hinterrad meinen Vordermannes ranzusprinten. Uiii. Das war knapp.

Rampen-Kampf :-))
 Dann etwas weiter nach vorne, damit der Ziehharmonikaeffekt nicht so krass ist. Hat auch geklappt. Ich hab mich super gefühlt. Die Wellen grad so weggedrückt. Irgendwann ist die Gruppe aber doch zersprungen, ich war fortan mit ein paar Jungs unterwegs und hab selbst manchmal in der Führung Tempo gemacht. Wir sind auf Silke Keinath aufgefahren, die sich dann auch der Gruppe angeschlossen hat. Die nächsten Anstiege folgten. Ich kam gut hoch. Auf der langen Abfahrt konnte ich vorne fahren. Dank Garmin und Streckenführung (hatte Rik auf die Seite gestellt- Danke!) wusste ich wie eng die Kurven waren und konnte maximales Tempo fahren.

Mit in der Gruppe Rider Olaf, der mir optimalen Windschatten bot und hochzus gleichschnell war. Ihm hatte ich heute ne Menge zu verdanken!

Hier mit Olaf an einem Anstieg. (Bild: Sebastian Garbe)

Hab mir gesagt, dass ich sein Hinterrad halten muss, komme was wolle und es hat geklappt. Manchmal starrte ich nur noch auf die HR-Nabe und drückte was ging. Die Beine machten mit.


8 Motorräder mit Ersatzlaufrädern auf der Strecke-super Service

Dann wieder ein Anstieg. Silke platzte weg. Olaf war noch da :-) Dann 20 km bis ins Ziel. Der Wind unbarmherzig von der Seite. Ich hielt mich direkt hinter den ersten Jungs auf, machte mich ganz klein, wie mir Janine Schneider gestern geraten hatte und knickte die Arme nach innen (Hanka's Tipp :-). Teilweise half ich auch mal kurz in der Führung. Auf den letzten KM machten Olaf und ein anderer Typ, dessen Namen ich leider vergessen habe, alleine die Arbeit vorne. Ich konnte dahinter optimal im Windschatten fahren und Körner sparen.

Am Ende als überglückliche 6. Gesamt ins Ziel gefahren! Wie geil! Hab dann sogar noch einen AK-Platz gut gemacht und hinter der Gesamtsiegerin auf Platz 2 abgeschlossen. 

Tageswertung: Gesamt 6, Platz 2 (M1)! Siegerin Beate Zanner musste schon Heim.
Gesamtwertung: Auch Platz 6 und Platz 2 bei den Masters.

Elisabeth wurde Gesamt 2. Hier mit Hund Sandy. Cooles Team :-))))

Im Ziel dann noch bissel ausfahren gegangen mit Ronny, der mir in Furtwangen geholfen hatte. Änni war auch noch da ♥.

Siegerehrung mit Elisabeth und Dorothee Lorch, die starke 3. wurde. Alle happy. Danach noch den Jungs Tschüss gesagt. Ihr habt einen tollen Job gemacht.

Übrigens hatte ich heute zu keiner Zeit Angst zu stürzen. Der Anstieg gleich am Anfang hat das Ganze so auseinandergezogen, dass es kein Stopp-and-Go gab wie gestern. Viel besser. Aber ich hab auch gut aufgepasst und meine Gruppe war mit Top-Leuten besetzt. Schön immer nach vorne schauen. Die Strecke war optimal abgesperrt und der Belag top. Also ich kann das Event nur empfehlen!!

Rik & Kai Sauser, ihr seid die Besten. Mein größter DANK gilt euch. Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Erlebnis mit der Sauser-Crew!