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Dienstag, 12. Mai 2015

SINGEN 2015 – SIEG Mitteldistanz

Fakten: 

49km, 1400 Hm
Fahrzeit: 2:17 Std.
Reifen: Kenda KOZMIK LITE II in 2.00 mit 1.8 Bar  
Platz 1 

Siegerbussi von Naima ♥︎ Team Transalp – der Spaß ist vorprogrammiert! Das wird der Hammer!

Davor…
Die letzten Wochen waren voller Ungewissheit und Frust. Deshalb heute mal ein längerer Bericht was los war. Erst die Erkältung, die ich von Mallorca mitgeschleppt hatte. Dabei war meine 6-Stunden-Tour über die Berge mehr als geil. Okay, vielleicht bissel too much und bissel schlecht gepennt und dann am nächsten Tag der kalte Wind. Da kam ich nicht mal mehr mit Snigger vorwärts :). Nach 3 Tagen Chillen, Geburtstag feiern und Kaffeeklatsch mit Freunden, dachte ich, es ist weg. War's aber irgendwie nicht. Hals und Lunge brannten im Training und ich habe kaum Luft gekriegt, der Puls ist ins Jenseits geknallt aber es kam nichts in den Beinen an. Die Nase zu, gejuckt wie blöd. Es hat mich wahnsinnig gemacht. Jeden Morgen das Gefühl, ich hätte mich erneut erkältet. Irgendwann war klar, dass es eine Allergie ist. Nur noch Runden zum Biosk…

Mehr Zeit am Biosk als auf dem Rad verbracht…

Riva wollte ich als Training nutzen. Nicht gleich wieder voll eins drauf auf das, was nicht vorhanden ist. Also hieß es mein Team Kenda zu unterstützen: ich habe kleine Armbänder verteilt, Aufkleber und andere Promo-Artikel. Die Leuten reißen es Dir ja aus den Händen als wären es Geldscheine und wollen noch was für Bruder, Schwester und Onkel. Aber am meisten Spaß hatten wir beim Reifenwechsel-Spiel: also von einer Felge auf die andere und wieder 2 Bar Luft rein. Super-Kenda-Geri konnte niemand schlagen: 1:12 Min! Ich habe auch nen Workshop in Sachen Reifenwechsel bekommen aber meine Fingernägel splitterten mehr, als das ich den Reifen ohne Heber von der Felge bekam – wenigstens theoretisch hab ich's jetzt voll drauf ;). Am Sonntag mit meinen Ex-Teamkolleginnen von fi'zi:k eine schöne Runde gedreht. Hat mega Laune gemacht! Das Festival ohne Rennstress war auch mal schön, im Team war super Stimmung, abends sind wir in die beste Pizzaria der Stadt und es war toll so viele Leute wiederzusehen. Naima ist ein starkes Rennen gefahren und 5. auf der Extrema geworden – Hammer Kleine!


Farblich abgestimmt on Tour. I LOVE my BIKE.

Die EM war eigentlich eins meiner Höhepunkte für 2015.

Dienstag Intervalle im Regen. Mittwoch den Berg nicht richtig hochgekommen. Mal gefühlt Druck, mal wieder nur Aua sonst nichts. Frust. Einfach schwierig sich locker zu machen, wenn man will und der Körper nicht kann. Aber klar, mit der Brechstange geht es meist noch weniger. Markus angerufen. Solche Menschen braucht man… danach war klar, dass ich keine EM fahren werde. Das 83 km ohne Form einfach zu lang und zu hart werden und das der Formaufbau dadurch auch wieder leiden wird. Easy jetzt. Die Mitteldistanz aus dem Training heraus.

Samstag früh nach Singen. Das Wetter sah gut aus. Yeah! Da geht dem kleinen Sonnenkind von alleine der Mundwinkel nach oben! Großes 34er-Kettenblatt drauf und ab auf die Strecke mit italienischer Begleitung. 1:50 Std. abgefahren. Alles gut. Bike und Beine haben sich relativ gut angefühlt. Danke Geri und Roli für die mechanische Hilfe! Sau nett. Strecke komplett gleich wie im Vorjahr. Nicht EM-würdig, Trails zu kurz, 0 technisch, eher Straßenrennen.

Der Abend im Team war bis auf den Verfahrer zum Hotel (natürlich ohne Handy) und ewigem Irren durchs Industriegebiet auf der Suche nach Hotel "RELAX" (erinnert eher an Saunaclub oder Stundenhotel) super schön. Also noch ne 2. Vorbelastung. Danke an die Fremden, die mir mit ihrem Handy den Weg deuteten. Was wären wir nur ohne Google Maps? Lost. :) Pizza mit Klein-Ben geteilt, Isabella war abends auch da, was die Runde komplettiert hat. Sau schee....

Das Rennen…
So ähnlich wie ein Straßenrennen hat es sich auch angefühlt als es am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und 17 Grad losging. Die Rampe zum Hohentwiel wurde wie immer geknallt als gäbe es kein Morgen mehr. Eine im Vaude-Store-Trikot wurde gezogen und geschoben und so fuhren sie an mir vorbei. Mein Hirn machte Hopserle. Darf man das? Nein, das ist doch unfair! 199 Puls. Ich schrie: "Das ist unfair!" Musste ja irgendwas machen! Mein Kopf ratterte, denn eigentlich waren das doch Freunde. Menno. Sie fuhren immer weiter weg. Sie hielt sich wieder fest. Ich war kurz davor mich an einen schnelleren Fahrer zu krallen. Dann am 3. Ansteig ich nochmal geschrien: "Unfair!" Zurück kam "Team!" …
Ich Depp. An so was hatte ich natürlich nicht gedacht… bissel peinlich. Am Ende war ich nicht die Einzige, die rumgebrüllt hatte :).

Ich glaube wir sind ein richtig gutes Team :)

Danach sortierte ich mich erstmal und fuhr meinen Stiefel. Hatte mich ja schon auf den ersten Metern völlig ins Off geschossen. Blöderweise war ich die meiste Zeit alleine unterwegs, konnte nur schwer Gruppen halten und hatte auch wenig Gleichstarke um mich rum. Das war im fiesen Gegenwind über Singens Hügel echt hart. Die Watt zeigten jedoch ganz gute Werte und so fuhr ich mein Tempo. Und auch wenn ich am Anschlag war und nochmal eine in Rosa an mir vorbeifuhr, deren Hinterrad ich auch nicht halten konnte (war nachher von der Kurzen), so war ich innerlich sau gut drauf. Hatte auf den Wiesenabfahrten richtig Spaß und freute mich, dass ich alles geben konnte. Egal auf welchem Platz ich am Ende gelandet wäre.

Sieg! Ohne Dusche und Ausfahren. Zu viele Freunde da…

Gegen Ende doch noch bissel Windschatteneskorte und die 2 letzten Rampen irgendwie hochgedrückt. Das war letztes Jahr alles bissel leichter aber egal. Da schaffte ich mit guter Form die Runde in 2:12 Std.
Vorm Ziel noch eine überholt. Blicken tut man es bei dem Durcheinander ja eh nicht mehr.

Das ich Erste war, habe ich erst später erfahren. Wie geil! Allein für das Gefühl und die Motivation. Das war definitiv die richtige Entscheidung. Isabella kam mit nur 13 Min Rückstand auf Platz 4 ins Ziel. Super Leistung!

Naima auf der EM-Strecke alleine auf weiter Flur und dann noch den Rik im Schlepptau :-)) Rik, das geht nicht! :D

Glückwunsch an Sabine für ein starkes Rennen und natürlich an Hielke und Anni. Ihr seid der Hammer!!

Danke an Geri für Deine Hilfe mit dem Rad. Davor und danach. Es kamen ein paar neidische Kommentare, wie es nach dem Rennen so geleckt aussehen kann. Dafür bin ich ganz arg dankbar!! Danke an Uwe für den Support. Und allen anderen für ihre Hilfe sei es mentaler oder mechanischer Art. Danke an alle an der Strecke, die geschrien haben. Ihr wisst nicht, wie viel das ausmacht. 
Montag, 20. April 2015

Ein Sonntag ohne Rennen

Ich habe gestern rennfrei gemacht, nachdem mein Körper grad einfach nicht will. Mittwoch der Beschluss statt Kellerwald Veringendorf zu fahren, um den Stress mit Anfahrt etc. gering zu halten aber das Unterfangen habe ich am Samstag dann auch gecancelt, nachdem meine Erkältung einfach nicht weg geht. 4 Jahre krankfrei und dann so ein Mist.

Was macht also eine Markert an einem der schönsten Sonntage ohne Rennen?


1. Ausschlafen

2. 30 Min Soul-Walk
Eine morgendliche Frischluftrunde über's Denzlinger Bergle. Diese Runde bin ich früher mehr als 10 Jahre mit meinem Hund Stony und sämtlichen Pflegehunden gelaufen. Schöne Erinnerungen werden wach und ich genieße das traumhafte Wetter, der klare Blick auf Kandel, Belchen, Freiburg. Hier bin ich aufgewachsen, das ist für mich Heimat. Einfach nur schön.

Blick auf den Kandel. Heimat.

3. Was für'n Kopf
Ausgiebig Zeitung lesen und Kreuzworträtsel lösen :)
 
4. Natur in vollen Zügen
Mama's Blumen gießen und den Garten genießen.

Kleine Oase – Mama's Garten

5. Eine gute Tat
Fahrt zu meiner Tante in den Schwarzwald, die sich immer mega freut wenn ich zu Besuch komme. Ein kleiner Spaziergang durch das Terrain der Trans Schwarzwald, Gespräche über Mandoline spielen und wie immer ein Stück Käsekuchen im Café Lauble, Sonne tanken, Zuhören, den dicken Goldfisch im Teich beobachten und wieder zurück auf weichem Moorboden. Hier oben sind die Bäume noch fast kahl aber auch hier steht der Frühling in den Startlöchern.

Den Boden zuletzt ;) – Café Lauble am Fohrenbühl. Absolut empfehlenswert.

6. Stammtisch
Wie jeden Sonntag um Punkt 19:00 Uhr Stammtisch. Die neuesten Rennberichte werden ausgetauscht, die Trainingshighlights des Wochenendes offenbart, die Trends in Training und Ernährung diskutiert, Klatsch & Tratsch darf auch nicht fehlen, wir essen mexikanisch und wie jedes Mal lachen wir so hart über uns selbst, dass es fast schon weh tut. Besseres Soul-Food gibt's kaum.


Am Samstag steht die Schönbuch Trophy auf dem Plan. Kommen werde ich auf jeden Fall, fahren nur wenn ich mich besser fühle. Die 700 Startplätze sind vergeben, bereits 50 Starter stehen auf der Warteliste. Am Samstag findet das MTB-Race über 23 oder 46 km statt, am Sonntag dann zwei Trailläufe über 12 und 42! Kilometer.
Veranstaltet wird die Schönbuch Trophy von der Stadt Herrenberg und dem Landratsamt Böblingen, in Zusammenarbeit mit dem Event Service Stahl und dem Unternehmen Klaus Moser, die wohl beste Streckencrew der Welt ;)
 Infos gibt es hier


Montag, 23. März 2015

1. Griesson DeBeukelaer Radrennen

FAKTEN
Distanz: 55,8 km = 6 Runden 
HM: 560
Geschwindigkeit: 33 km/h
 
Meine Woche nach dem letzten Rennen war wenig entspannt aber es gab auch sonnige Abschnitte. Viele Jobs und viel Training durchzogen die Tage, mit Highlight am Donnerstag: 3,5 Stunden mit dem neuen Bike durch den Schwarzwald, mit harten Intervallen den Spirzen hoch, als Geburtstagsgeschenk für Trainingpartner Bernd. Abschluss wie immer mit einem Latte am Biosk auf der Wiese. Freitag nochmal 3:45 Stunden in der Früh und Akkord-Schaffen danach. Abends um 22:30 Uhr war ich dann mit den wichtigsten Aufträgen durch und ganz schön geschafft aber natürlich auch happy.

Yeah, up the hill! Kekse en masse im Ziel :) – Foto: Mani Wollner

Sonntag in der Früh Brezel mit Kresse - was kann da noch schief gehen? Mit gut gelauntem, hochmotiviertem Horstman on the road to Polch. Kennt ihr nicht? Ich auch nicht aber genau da steht die bekannte Keksfabrik Griesson. Da kommt die Prinzenrolle her und es riecht überall nach Keksen. Hier sollte mein 3. Elite-Straßenrennen stattfinden...

Beate Zanner auf Go. Ich hinterher. Fast jede Attacke Vollgas. Hier das Bild von Vorne… – Foto: Mani Wollner

Wir wären ja pünktlich dort gewesen, wenn die Polizei etwas entspannter gewesen wäre aber nee, hier auf'm Dorf nimmt sie ihren Job noch sehr ernst und die Rennstrecke passieren, um zum Start zu kommen, war unmöglich. Nicht mal mit Markertschem Charme :(. Und auch nicht, wenn 3 Minuten kein Radfahrer zu sehen war. Eisern verteidigten sie ihren Sicherheitabschnitt und mir lief die Zeit davon. Keine Stunde mehr bis zum Start. Also Auto an den Rand und zu Fuß zur Anmeldung. War nicht so weit.

Eine lange Schlange bis vor's Haus erwartete uns im eisigen 4° Wind. Wir standen und standen....brrr... noch 40 Minuten bis zum Start und es ging nicht vorwärts. Dann kam einer raus: "Alle Lizenz-Frauen vor!" Da sah ich sogleich das Problem: die Nummern waren fein säuberlich in Klarsichthüllen in verschiedenen Ordnern abgeheftet. Es dauerte Ewigkeiten sie zu finden und man merke zudem, dass die Veranstalter mit den Massen an Startern überfordert waren und auch keine Routine hatten. Danach war die Toilette gefühlte 10 Minuten besetzt. Mann… Die Zeit tickte. Im Spurt zurück zum Auto und hektisches Umziehen, Nummer festmachen, noch schnell Armlinge über das Langarmunterhemd. Sicher ist sicher, blos nicht frieren. Hopp auf die Strecke! Egal jetzt! Der Wind kalt und stürmisch…


… das ist das Bild von hinten. Mich sieht man nur angeschnitten ganz links ;) – Foto: Mani Wollner

Die Strecke hatte ca. 9,3 km und ein paar Wellen waren auch drin. Ansonsten breite Feldwege und Straßen. Nett. Die Zeit flog weiter dahin, noch 9 Min bis zum Elite Frauenstart und der noch in weiter Ferne. Hartes Warm-Up. Noch 5 Minuten. Also kleines Intervall im Spitzenbereich. In letzter Minute zu den anderen Frauen gerollt und trotz der kalten Temperaturen schwitze ich.

Dann begaben sich die Elite Frauen, sowie Juniorinnen auf die Strecke. Ein recht großes Feld mit hochkarätigen Teams wie Koga und Stuttgart. Auch andere gute Fahrerinnen standen auf der Starterliste. Für mich aber kein Grund mich zurückzuhalten und so versuchte ich mich meist vorne aufzuhalten. Die erste Attacke gab es nach 300 Metern hinter der ersten Kurve. Uii, das würde heiter werden…


Schöne Strecke in Polch rund um das Griesson Firmengelände. – Foto: Mani Wollner

Die Attacken waren zahlreich und ich bin fast immer voll mitgefahren. Klar habe ich mich auch zu viel im Wind aufgehalten oder bin zu viel vorne gefahren aber es hat einfach Spaß gemacht freie Fahrt zu haben. Eine Runde bin ich fast komplett vor dem Feld gefahren. Geiles Gefühl. In Runde 4 hatte ich einen kleinen Hänger und dachte schon ich würde hinten rausfallen aber irgendwie konnte ich den Anschluss halten. Andere keuchten da schon mehr.

Generell muss ich sagen, dass die Mädels alle achtsam fuhren und es wurde nicht blöd gemacht oder gezickt wie letztes Jahr in Schönaich. Vielleicht weil so viele Top-Fahrerinnen am Start waren.

In Runde 6, der letzten Runde der 55 km, war wieder eine vorne weg. Eine 2. Attacke folgte, ich konnte nicht mit. Wieder 2 Mädels weg. Dann ich wieder vorne am Feld und auf Verfolgungjagd. Später kam noch eine Attacke und 3 oder 4 von einem Team weg. Hatte zwar Druck aber meine Beine hatten keinen Punch mehr um mitzugehen. Egal. Mir war klar, dass es einen Sprint geben wird und der zog sofort nach der letzten Linkskurve an. Ich konnte nicht mit, meine Beine wollten nicht mehr und brannten wie Hölle. Platz 19.

Ich fand’s cool und bin dennoch zufrieden. Straßenrennen Nr. 3 im Kasten.
Freue mich schon auf das Nächste. Startnummernrückgabe ging noch länger als das Abholen. Also da können die noch drauf aufbauen. Die Kekse haben es wieder gut gemacht :).

Großer Dank an alle Helfer, Fotografen und Polizisten ;) und natürlich an Chris für den Support und Möhrenkuchen danach.

BÄHHHHHMMMMM… so ging das die ganze Zeit – Foto: Mani Wollner

Sonntag, 15. März 2015

Schmolke Carbon Cup 2015 – Platz 3!

Mein 2. Elite Lizenz Rennradrennen: Schmolke Carbon Cup 2015 – Moos Weiler

Fakten: 
• 3,8 km / Runde
• 1:07:20 Rennzeit
• 35,3 km/h
• 39,9 km
• 335 Hm

Ergebnis: Platz 3


Valentin, Markus, Matthias & ich – ready to race!!
Ziemlich spontane Aktion. Die Idee kam von Markus ein paar Tage vorher und nachdem ich mächtig Bock auf Rennluft habe, war ich gleich dabei.

Meine Wintervorbereitung war abwechslungsreich. Ich war paarmal Skaten und eine Woche auf Lanzarote mit dem Kenda DMC-Team. Der Aufbau fühlt sich gut an, das Training geht mehr in Richtung Kraft, was mir zugute kommt.

Schaui-Loipe auf dem Notschrei. Perfekte Bedingungen für die Saisonvorbereitung.

 Der Renn-Samstag sah so aus: 
• 8:45-9:45 Uhr rollen. Beine ganz okay, Puls auch, Wetter super, bisi kalt – läuft.
• Danach frühstücken: Brezel, Butter, Sprossen, Apfel, Orange – same-same.


Kressesprossen – Geheimnis Nr.1 – Seit 4 Jahren keine Grippe mehr. Gegen Stürze hilft's leider noch nicht ;)

• Carbon-Laufräder mit geklebten Schlauchreifen von Kenda in die neue Race-Maschine FUJI Altamira.Thanks Kenda DMC!
• Rad + Klamotten ins Auto und ab zu Markus nach Kirchzarten. Dort umladen und mit Physio Valentin und seiner Frau auf den Weg nach Moos, einem Ort am Bodensee, den das Navi auch nicht gleich findet. Dennoch ne Reise wert.

Start um 14:20 Uhr. Elite Frauen mit den U17 Männern, U19 Juniorinnen, Senioren 2,3 und 4. Ganz schöner Trupp. Ich hab's mal wieder nicht geblickt und stand seelenruhig im Mittelfeld. Dachte die Frauen starten gesondert aber bei solch kleinen Rennen sind ja nur +-10 gemeldet. Dann ging es also los und sogleich das gewohnte Stopp and Go, Antritt und Vollbremsung, volle Konzentration. Auf der Geraden wurde geschlumpft, nach der Spitzkehre angetreten wie blöd.

Neues Bike=top! Neuen Bont-Schuhe haben den Härtetest überstanden! Mit Winsoles von Jens Machacek top ausgerüstet!

Die kleine Rampe hoch alles was ging. Ich war am Anfang ziemlich zurückhaltend und bin auf Sicherheit gefahren. Irgendwann war ich dadurch aber am Schluss der ersten Gruppe, die sich in Runde 3 oder 4 gebildet hatte und fightete wie blöd um immer wieder den Anschluss zu halten. Ich wusste, dass ich weiter vor musste aber es klappte nicht und ich wollte nicht zu viel riskieren. Immer wieder platzen Leute weg. Ich war voll im Tunnel. Genoss das kompakte Gefühl auf dem Rad, konzentrierte mich aufs Schalten und die Kurven und wunderte mich selbst über meine unermüdlichen Antritte.


Die kleine Rampe hatte es in sich :) STRAVA

Am Ende tat die Rampe richtig weh und zweimal schaltete ich auch aufs kleine Blatt. Die Beine brannten wie Hölle und blöderweise war noch eine Konkurrentin um mich, die mir später erzählte, dass sie satte 6! Stunden aus Walding in Österreich angereist sei! Sie hat nachher den Sprint gewonnen, ist einfach bissel schlauer gefahren und meine Beine waren ganz schön leer. Das es um Platz 2 ging war mir überhaupt nicht klar. Keine Ahnung wer da wo war bei so vielen Leuten. Nadine Rieder gewann, sie hatte sich immer vorne aufgehalten. Die Siegerehrung habe ich verpasst ich Trottel :).

Nach unserem Rennen war das ABC Rennen und Markus sogleich in einer 4er Spitzengruppe. Leider konnte er mit Georg Egger nicht viel ausrichten gegen 6 Mann von rad-net aber super Training war's trotzdem.

Ich danach noch mit Matthias Hägele ne Runde am See entlang gefahren – Leute, das lohnt sich! Aber dann blöderweise die Zeit und Strecke nicht im Blick gehabt. Wollte ja zum Rennende von Markus zurück sein. Ich also rechts weg, Matthias weiter. Aber dieser scheiß Berg wollte nicht enden und meine Beine waren so hardcore am Ende, dass es einfach nur weh tat. Ich konnte nicht mehr, wollte mich auf den Boden setzen, hab mich lauthals über mich selbst aufgeregt, mein Handy kein Empfang, kein Trinken, kein Essen. Ich bin völlig panisch den Berg hochgehämmert. Bin gestorben. Das war schlimmer als das Rennen vorher. Die Abfahrt runtergejagt, Sprint auf der Geraden, das Auto noch da, Markus auch… puh. Ich war am Ende. Gutes Training würde ich sagen! :)))

Dienstag, 17. Februar 2015

Vaude Shooting Fall/Winter 2015/16

Sämtliche Rechte liegen bei VAUDE und den Fotografen Moritz Attenberger http://www.moritzattenberger.com/ und Lars Schneider http://www.outdoor-visions.com/

VAUDE: Verantwortung für Mensch und Natur - was wir tun:
www.vaude.com/de-DE/Verantwortung/Nachhaltigkeitsbericht/


 © Moritz Attenberger 2014

 © Moritz Attenberger 2014

 © Moritz Attenberger 2014

 © Moritz Attenberger 2014

 © Moritz Attenberger 2014
 © Moritz Attenberger 2014

 © Moritz Attenberger 2014

 © Moritz Attenberger 2014
 © Moritz Attenberger 2014

 © Moritz Attenberger 2014

 © Moritz Attenberger 2014

 © Moritz Attenberger 2014

Lookbook VAUDE Fall/Winter 2015/16 – Travel Pics: © Lars Schneider 2014

Lookbook VAUDE Fall/Winter 2015/16 –Bike Pics: © Lars Schneider 2014

© Lars Schneider 2014

Dienstag, 23. Dezember 2014

Bike & Run Reute – Platz 3 mit Verena

Zum Jahresende noch ne Premiere: Bike & Run in Reute. Super nette, kleine Veranstaltung, die mittlerweile schon zum kleinen Kult ausgeartet ist. Verena Müller und ich haben dank Benny die letzten beiden Startplätze ergattert. 75 Teams waren gemeldet.

BQ-Cycles Girls Team: Verena ist gelaufen, ich geradelt.

Die Läufer wurden zuerst auf die 830 m lange Strecke geschickt, dann die Radfahrer auf 1020 m. 50 Minuten + 1 Runde und Radfahrerfinish.
Die Radfahrer oder Crosser mussten über 3 Hürden und nen kleinen Erdwall, ansonsten hatten wir nur mit dem matschigen Boden und dem Tumult auf der Strecke zu kämpfen oder die vermooste Tartanbahn, die so manchen Sturz verursacht hat.

Hier besagte Tartanbahn.
Michi, Anni, Rebbi und auch der Stiebi hatten Spaß

Im Vorfeld wurde wild spekuliert, denn es hatte sich allerlei Prominenz angekündigt. Stiebi hatte ja letztes Jahr gewonnen und war wieder am Start aber das Team Milatz /Bauer wurde auch hoch gehandelt und dann wusste keiner, welchen Läufer Ralpf Näf anschleppen würde (der kam leider nicht) und dann noch unser Sönke in Topform, der sich Triathelt Maurice Clavel geangelt hatte, ein braungebranntes, austrainiertes hoch-motiviertes Ausdauertalent mit Siegeswillen. Benny Joerges & Läufer Benny Hill wären sicher auch weit vorne gelegen aber Hill wollte selbst fahren. Benny ist dann mit Anni im Mixed gefahren und Hill hat sich den Fuß verknaxt. Anni und Benny gewonnen, Hill ausgestiegen.

Anni und Benny in der Wechselzone. Klarer Sieg. Anni halt auch so'n Lauftalent wie Markus.

Den Wettkampfbericht der Jungs gibt es hier: https://www.facebook.com/worldofmtb
Ergbenis: 1. Milatz/Bauer, 2. Wegner/Clavel, 3. Stiebjahn/Köhler

Hier s'Bergle ;)
Noch mal s'Bergle

Abklatschen in der Wechselzone

Ich wusste nie wer wo lag, das war ein totales Durcheinander von Läufern und Radlern. In der Wechselzone fuhren und liefen wir übereinander und ich hatte Mühe Verena ausfindig zu machen bei so viel Tumult. War aber auch egal. Bin einfach immer gefahren was ging. BAAAAHHHHMMM durch den Matsch. Hügel hoch. "Reb, zieh durch!" schrie Michael immer. Aber danach auf der Wiese kam das müsame Slamonfahren um die Läufer und dann ja noch diese Hürden. Ich hatte das noch nie in meinem Leben gemacht und ich glaube es wäre ein mittlere Katastrophe geworden, wenn ich mir nicht am Abend vorher noch auf YOu Tube ein Cross-Techniktraining reingezogen hätte. Das konnte ich "fast" 1 zu 1 übertragen aber schlepp mal so'n Rad über ne Hürde, die viel zu hoch ist für jemanden, der nicht springen kann und das noch völlig am Limit :-). Ein paar Kinder am Haus lachten mich aus aber immerhin bin ich nicht gestürzt! Ok, einen kleinen Kniefall vor einer Hürde konnte ich nicht vermeinden. Ich glaube, ich wollte losspringen bevor das linke Bein aus dem Clickie war. Zum Glück nur weich gelandet aber es hatte mir den Lenker um 180° gedreht was ich erstmal nicht kapiert habe und bin losgerannt. Mein Hirn versuchte zu arbeiten und sagte mir, dass da was nicht stimmt aber gerafft habe ich es trotzdem erst nach einigen Metern. Irgendwann zum Glück wieder Herr der Lage gewesen. Das Aufspringen danach auch immer so ne Sache. Der Gang zu dick, die Beine schwer, die Clicks voller Dreck.

Geiles Pic: Benni Fischer zu Besuch, Conny, die vom Bikeschrubben noch am Folgetag Schmerzen hatte und Michal Hellstern, der aus der Ferne irgendwas sucht. Sönke fachsimpelt mit Stiebi wer wann wo und wie gestürzt ist und wer wann wie und wo gelandet wäre, wäre das nicht passiert :)

Am Ende sind wir trotzdem noch auf Platz 3 gelandet. 6 oder 7 Damen-Teams waren gemeldet. Da ist noch Luft nach oben, klar, gefreut haben wir uns trotzdem. War ne Gaudi und das ist am Ende die Hauptsache.

Nächstes Jahr wieder!!

Jetzt Weihnachten und dann startet auch schon das neue Jahr… :)
Für euch da draußen alles Liebe!! Für all die Freunde an der Strecke, die mich das ganze Jahr angefeuert und unterstützt haben, genießt die freien Tage und macht das Beste draus.

Eure Reb.
PS. die Sonne scheint, also raus mit euch!
Sonntag, 7. Dezember 2014

Nikolauslauf Badenweiler … Mountainbiker sind nicht immer gute Läufer :(

Aua!!! 8,4 km und 120 hm 
in 40:37 Min, damit Platz 17 gesamt
12,4 km/h
Ergebnisse hier

Startnummernausgabe. Gute Laune. Noch ;)

Nachdem meine Halswirbelsäule Probleme machte und Radfahren nicht gut ging, fing ich vor 4 Wochen wieder an zu laufen. Das ist ja ne ganz andere Belastung für Beine, Sehnen und Gelenke aber irgendwie machte es Spaß trotz zwischenzeitlicher Wehwehchen.

Das ich kein Läufer bin weiß ich schon lange und nach 3 erfolglosen, harten, schmerzvollen Wettkämpfen (Ende 2009/'10) habe ich beschlossen, diese Sportart nur noch im Wohlfühlmodus auszuführen aber irgendwie musste ich das nach 4 Jahren neu herausfordern und der Nikolauslauf in Badenweiler kam da gerade recht.

Schnell sah es aus mein Outfit aber schnell war's am Ende nicht so wirklich :)

3 Runden durch den Ort, 2 fette, fiese, furchtbare Rampen und in diesem Jahr dicker Nebel, 2 Grad und Nieselregen. Für mich aber kein Grund zur Panik. Wusste ja eh, dass es weh tun würde und ich niemals auch nur in die Nähe des Treppchens komme (Ok, AK vielleicht. Da bin ich 2. geworden ;). Das es allerdings so schlimm werden würde, hätte ich nicht gedacht. Bringt denn Radfahren so gar nichts für's Laufen? Jedenfalls nicht bei mir... 2010 war ich beim Basler Nachtlauf genauso schnell.

Heute mal wieder mit meinen Lieblingssupportern unterwegs: Michael und Claudi Hellstern (Danke :*), sowie Anni, die letztes Jahr gewonnen hat. Die fühlte sich nicht gut und konnte leider auch nichts reißen.
Heute mal in Neongelb unterwegs, damit man uns im Nebel noch erkennt.

Wir sind zum Warmlaufen auf die Strecke und da hörte man ein lautes Glucksen bei jedem Schritt. Fuck, ich hatte wohl auf dem Hinweg zu viel getrunken. Oh no. "Anfängerfehler" schoss es mir durch den Kopf. Das Glucksen war so brutal, dass es mir immer halb schlecht wurde aber ich dachte, dass es sich bis zum Start vielleicht auflöst oder so rumgeschleudert wird im Körper, dass es nicht mehr glucksen kann. Flasch gedacht.

Vorm Start. Reb und Anni noch entspannt.

Kurz nach 15 Uhr erfolgte der Start. Alle rannten wie bescheuert los. Ich sah die Masse an mir vorbeidrängen und fühlte mich hier schon verkehrt. Ich wurde in den 3 Runden einfach nur überholt. Ne kleine Dicke habe ich nach ner Runde abgehängt aber sonst lief jung und alt an mir vorbei als wäre ich stehengeblieben. Dabei keuchte ich wie ne Erstickende und meine Magen krampfte.

2. Runde: mein Bauch gluckst, meine Beine tun weh, ich kriege keine Luft… AUA
 In der 2. Runde kam Benny zur mentalen Unterstützung an meine Seite. Ich kriegte total schlecht Luft und jammerte aber es tat gut als er neben mir herfuhr und auf mich einredete. Also weiter und wieder überholten mich 3 Frauen, die zumindest optisch nicht so schnell aussahen. Aber nur schnell aussehen bringt leider wenig...

Endlich im Ziel nach 40 Minuten Kampf.

Kurz vorm Kollaps :)

Irgendwie habe ich es ins Ziel geschafft und bin unter den 43 Min geblieben, die ich mir gesetzt hatte. Anni landete auf Platz 7. Ein Gutes hatte das: wir konnte gleich Heim und mussten nicht auf die Siegerehrung warten.


Erstmal ne Runde jammern wie hart es war... Michael muss es sich mal wieder anhören :)
Benny ißt, ich rede. Zumindest kann ich nach ein paar Minuten schon wieder stehen :)))
Geiles Mongo-Fratzen-Pic von uns :D

Bestimmt stelle ich mich irgendwann wieder an den Start von so ner Sache um erneut festzustellen, dass Laufen einfach nicht meine Sportart ist. Irgendwie war's aber trotzdem cool.

Happy Nikolaus, eure REB