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Freitag, 26. September 2014

Riderman 2014 – 1. Etappe Zeitfahren

Zeitfahren: 16 km // 200 Hm
Zeit: 26:22 Min
Platz 7 Gesamt // AK 1  (1:20 Min Rückstand)



Und auch in diesem Jahr bin ich beim Rothaus Riderman mit am Start! Den Startplatz habe ich über eine Verlosung der TOUR gewonnen und startet deshalb auch im Nationaltrikot für das Team Deutschland.


BQ-Cycles hat mich in diesem Jahr mit einem Zeitfahrrad ausgestattet. Hammer Teil! Großer Dank an Benny, der das möglich gemacht hat. Natürlich auch an Freddy, der dafür gesorgt hat, dass alles einwandfrei schnurrt.



Gestern zur Vorbelastung eingeweiht. Ging schon im Dreisamtal ab wie Luzie!

Startnummer 78, was 14:25 Uhr Start bedeutete. Also heute früh mit nem halben Fahrradladen im Kofferraum auf den Weg nach Bad Dürrheim. Erstmal der ganzen Sauser-Crew "Hallo" gesagt :-). Wie schon bei der Trans Schwarzwald ist die Orga super und jeder grinst und hat Spaß. Ihr seid klasse!

Und der kam immer wieder geflogen :) – Wenn das mal kein Zeichen ist?!

45 Min warmgefahren, bis der Schweiß tropfte. Danach zum Start und hopp auf die Rampe. 10,9,8,7 … und ab ging's! Nach den ersten 2 Kilometern den Berg hoch. Ich musste runterschalten auf's kleine Blatt. Autsch, tat das weh da hoch und enden wollte der Berg auch nicht. Zum Glück einen Mitstreiter im Blick, den ich auf der Abfahrt einsammeln konnte. Dann mit 67 km/h den Berg runter. Ich flog dahin und keuchte dabei wie verrückt. Wieder konnte ich einen Fahrer überholen und redete mir ein, dass Mountainbiker super Zeitfahrer sind. Benny's Motivations-Spruch :))).


Ergebnisse checken :)

Dann ging es in den Kreisel und ich war bissel zu schnell, flog fast aus der Kurve, suchte an dem Triathlon-Griff nach der Bremse aber bei Betätigung der Hebel schaltete ich nur. Das ist gar nicht so einfach, wenn man so nen Hobel nicht gewohnt ist.  Also danach schalten, mich sammeln, wieder in Tritt kommen. Huiii, noch mal gut gegangen :)). Das war locker die 1 Sek auf Platz 3. Doof. Aber mache solche Hardcore-Massochismus-Aktionen ja auch nur 1-2 mal im Jahr.

Danach ging es wieder den Berg hoch oder war der Kreisel danach? Ich weiß es nicht mehr, mein Gehirn setzte aus. Keuchend wurde ich von einem Fahrer in Ganzkörper-Kondom-Anzug in Weiß überholt. Der war mal richtig schnell und ich versichtere mich gleich, ob ich noch am Fahren war. Ja, 40 km/h.

Die Wende lief nicht ganz perfekt. Ich schaltete etwas zu früh. Danach aber gut gepusht und wieder den Berg hoch. Mein Tacho nur noch um die 30 km/h. Und wieder Gegenwind? Menno.

Die Minuten vergingen zu schnell. Der zurückgelegte Weg aber nicht. Ich kämpfte bis ich nur noch graue Flecken sah. Also kämpfte ich jetzt auch noch gegen die Ohnmacht. Was ein krasser Sport. Also wieder bissel rausgenommen.

Die Abfahrt dann so schnell gebrettert aber nicht schnell genug. Die 25 Min kamen auf den Tacho. Noch 1 km. PUSH! Ich wollte antreten. Ich konnte nicht. Ich wollte sprinten, meine Beine wollten aber nicht mehr. Die letzten 500 Meter hat mir jemand die ganze Zeit mit dem Hammer auf die Oberschenkel gehauen, so hat das weh getan.

Da fragten mich die Leute schon, ob ich im Nationalkader fahren würde :-))).

Mit Platz 7 bin ich besser als letztes Jahr. 1:20 Min Rückstand ist nicht viel und für jemanden, der so was nicht trainiert, doch gar nicht so übel. Somit bin ich happy. Meine Altersklasse führe ich derzeit an. Mal sehen, was die Beine morgen machen. :)
Sonntag, 14. September 2014

Platz 2 in Furtwangen!!

90 km // 2200 HM, der Rothaus Cup beim Schwarzwald Bike Marathon 2014
Platz 2 Gesamt 

Erst wollte ich gar nicht starten … nach der DM war die Luft draußen. So viel Pech in dieser Saison, ich hatte Anfang der Woche keine Motivation mehr und meine Beine wollten noch nicht mal mal mehr die Treppe hoch. Wenn es dann noch so früh dunkel wird, erwacht der kleine Winterschläfer in mir und ich kann locker 10 Stunden im Bett verbringen.

90km-Strecke. Platz 2 Gesamt.

Erstmal chillen, habe 2 Ruhetage eingebaut, um mir die nötige Erholung zu gönnen und bin auch sonst nur kurz gefahren und das, worauf ich gerade Lust hatte. Schön Trails gerockt am Donnerstag und am Freitag Abend im Regen gekurbelt. Manchmal tut auch das gut :-))

Nur die pinke Brille verrät mich zwischen den Jungs. Ok, pinke Handschuhe + pinke Socken auch ;)


Ein Gespräch mit meinem Trainer am Samstag nahm mir die Entscheidung ab. Er fand irgendwie die richtigen Worte um mir wieder Mut zu machen. Hab dann überlegt, doch 90 km zu fahren, denn das ist DM-Strecke nächstes Jahr. Bernd auch schnell überredet. Der Ärmste musste heute Nacht arbeiten und dann habe ich ihn 4 Stunden durch die Prärie gequält. Auch von Krämpfen wurde er nicht verschont.... sorry Bernd. War trotzdem ein cooler Race-Day :)

Startaufstellung im Lizenzblock. Mit Matthias Glaser vom BQ-Cycling-Friends-Team links (Schwarzwald-Bike.de)

Ich wusste vorher, dass es schwer wird Rebecca Kaltenmeier zu schlagen. Sie hat internationale Ergebnisse im Crosstriathlon-Weltclassement vorzuweisen. Aber ohne Herausforderung ist es ja langweilig. Wir fuhren am Anfang in einer Gruppe und battelten uns unaufhaltsam. Ich fuhr Anschlag, sie auch. Sie rutschte in einer Kurve fast weg und wir fighteten Lenker an Lenker. Irgendwann behinderte mich ein Nicht-Windschatten-fahrender-Vordermann daran an der Gruppe zu bleiben und so hing ich etwas zurück. Meine Wattwerte waren hoch aber ich kam nicht mehr dran.
 
Wieso bin ich eigentlich immer so verdreckt? Hier mit Siegerin Rebecca Kaltenmeier. (Foto Südkurier)

Irgendwann spielte das Wetter auch nicht mehr mit, es nieselte und überall Nebel. Mein Kopfkino fing an aber ich bekämpfte es mit Sprüchen, auf die jeder Sportpsychologe stolz wäre. Ich konnte bergab Vollgas fahren, wenn ich nicht gerade Leute vor mir hatte, die es nicht konnten. Bei der Schiebepassage verlor ich wohl am meisten Zeit. Im Gänsemarsch ging es einen schmalen Weg entlang. Auch im Bikepark musste ich paar Mal brüllen, da zwei vor mir den Weg dicht machten.

Im Rob-Rock-Modus (Foto: Schwarzwald-Bike.de)

Der Boden im Wald oder auf den Wiesen tief und matschig. Ich kämpfte. Dachte ich hole Rebecca vielleicht noch ein aber leider hatte ich am Schluss keine Gruppe mehr und musste alleine die letzten 10 km fahren. Bin mit einem Rückstand von 3 Min ins Ziel. Sicher keine Schande gegen sie zu verlieren. Bin happy.

… Und am Ende kam sogar die Sonne raus.  


Siegerehrung in Furtwangen mit Pokal und Fässle. Super Stimmung bei gutem Wetter.  (Foto: Südkurier)

Gerne hätte ich mich auch mit Kirsten gebattelt wie im letzten Jahr aber sie hatte keine Lust auf 90 km. Sie hat sich den Sieg auf der 60er Strecke geholt – Glückwunsch!!!!! :*

Dienstag, 9. September 2014

Shooting für's fi'zi:k Focused Magazine

Druckfrisch zur Eurobike bringt fi'zi:k das Focused Magazine #02 raus.
Derzeit leider noch nicht online. Link folgt, sobald die Italiener in die Puschen gekommen sind.




Links unten die andern Mädels vom Fizik-Team: Regina, Gitti und Vroni


Montag, 8. September 2014

DM St. Ingbert – DNF.


Meine erste Deutsche Meisterschaft im Marathon. St. Ingbert 2014.
Eigentlich wollte ich alles richtig machen…

Anreise bereits am Freitag. War im gleichen Hotel wie Centurion-Vaude und so kam ich in den Genuss ein bissel Profi-Teamluft zu schnuppern. Schon was anderes. Großes Danke, dass ihr alle so offen und hilfsbereit seid und ich mich da anhängen durfte. Voll nett. Nicht selbstverständlich.

Samstag dann noch mal Schlüsselstellen-Check. Das Wetter war auch stabil und ich freute mich auf ein tolles Race am Sonntag. Die Beine fühlten sich gut an, das Bike war gepimpt. Bissel unschlüssig war ich mir noch wegen der Reifenwahl. Protection oder RS, Milch oder Latexschläuche, Race- oder X-King? Am Ende für RS und Milch entschieden. X-King vorne, hinten Raceking.

Nachts schon kein gutes Gefühl aber beim Warmfahren war alles ok. Danach noch mal gepumpt. Alles schien dicht. Nur kurz vorm Start sehe ich überall Luftblasen an der Felge. Oh nein! …

Startschuss. Volles Gemöller den Schotteranstieg hoch. Hui ging das ab! Ich wollte nicht überpacen, schön easy. 82 km und 2200 HM sind lang. Nach dem ersten Hoch-runter, rechts-links hatte ich schon ein komisches Gefühl. Im technischen Downhill dann bei nem Stein über den Lenker abgestiegen. Nichts passiert außer paar blaue Flecken mehr. Aber scheiß Gefühl. Zu dem Zeitpunkt war ich direkt hinter Betty und Almut, die kurz vorher am Anstieg den Turbo eingelegt hatte, sowie Nadine R., auf die ich aufgefahren war, die mich aber partout nicht vorbei lassen wollte. Leider auf den Mini-Trails gar nicht so einfach und im Downhill war sie gut.

Der Reifen war irgendwann laut und ich wusste, dass er nur noch wenig Luft hatte. Da überholte mich Silke K., die den nächsten Trail hochzus dicht machte. Auch hier kam ich nicht vorbei, obwohl sie deutlich langsamer war. Überholen am Abgrund wenn der vor einem rüberzieht halt auch kein Spaß.

Leider war oben fertig. Ich kam die kurze Schotterabfahrt nur noch langsam runter, da der Reifen drohte von der Felge zu rutschen. Noch mal eine an mir vorbei.

Musste anhalten. Patrone reingejagt. Kirsten kam, wollte helfen. Das Ventil war verbogen von der Aktion, verklebt von der Milch und die Luft strömte raus. Wir jagten die nächste Patrone rein. Überall kam die Luft und Milch raus an der Felge, es hatte keinen Sinn. Es waren noch nicht einmal 14 km gefahren. Kirsten hatte leider keinen guten Tag und tat sich auf einmal schwer bei den Abfahrten. Wie schade.

So saßen im Wald. Das war so unwirklich. Wir mussten irgendwann lachen. Schlauch rein hätte viel zu lange gedauert, bei nem normalen Rennen schon aber nicht bei ner DM. Also langsam runter. War nicht weit. Der Reifen wieder platt. DNF.

Ich kann mir jetzt Vorwürfe machen und mich ärgern. Habe ich auch. Aber es ist gelaufen. Es sollte nicht sein. Passieren wird mir das auch nicht mehr.

Kirsten, es tut mir echt Leid, dass Du wegen mir angehalten hast und dadurch wahrscheinlich auch aufgehört hast. Ich hoffe Du bereust es heute nicht. Danke für Deine Hilfe!

Glückwunsch an alle Sieger! Glückwunsch an Benny, Betty, Sönke und Sven, die ein grandioses Rennen gefahren sind.


Montag, 1. September 2014

SIEG beim Hessen Cup in Rodheim!!!

Samstag Bike ins Auto und ab nach Oberursel, nördlich von Frankfurt. Dort gab's ne feine Ausfahrt am Großen Feldberg. Richtiges Trailparadies. Alles dabei, was ein MTB-Herzchen höher schlagen lässt: Steinfelder, Sprünge, Slalomkurs und jede Menge Wurzeln. Bestes Training für die DM nächste Woche. Schwierige Passagen vorher abgelaufen, Linie angeschaut und dann runter. Hat mords Spaß gemacht. 2,5 Stunden DM-Feinschliff vom Feinsten.

Abends noch die Trans Schwarzwald Doku angeschaut. Schöne Erinnerung. Natürlich habe ich eine Elite Lizenz und fahr nicht in der Hobbyklasse. Das wurde bissel verkehrt dagestellt. 

Danke an Mira und Daniel für die Verpflegung.

Sonntag stand ja noch ein kleines Race auf dem Plan und da kam das Cross Country Rennen in Rodheim/Biebertal genau richtig. In der Hessencup-Serie das Finale. Mein erstes CC-Rennen in diesem Jahr. Hatte richtig Lust drauf.

Danke Christian für's Abfahren und die Tipps.

Die Strecke fand ich bei ersten Abfahren gar nicht so ohne. Fette Wurzeln und kleine fiese Rampen, Baumslalom und ein paar Sprünge galt es zu bewältigen und bei den Sprüngen hieß es für mich erstmal anschauen, ablaufen, zuschauen und dann selbst versuchen. Ok, halb so wild. Packste. Hatte ein gutes Gefühl irgendwie, obwohl ich noch nicht wusste, wer meine Gegner waren. "Heute mach ich euch den Nino ;)!" (Nino Schurter, derzeit wohl bester Techniker im Worldcup)


Max gewinnt – trotz 10 % Körperfett! Eijeijei ;). Christian wird 2.

Vorm Start wurde die Konkurrenz gecheckt. Nur 4 Mädels am Start. Ok, Treppchen also in Reichweite aber wer waren die anderen? Natalie Reifschneider (fährt Bundeliga U23), sowie Katharina Kurz, die Gesamtführenden des Cups. Die Dritte kannte ich nicht. Konnte mich nicht einordnen.

Natalie Reifschneider wird 2., Katharina Kurz 3.

Gestartet sind alle zusammen, die Männer vor uns. Startbulette auf Schotter. Katharina vor mir. Ich checke meine Wattzahlen. Die waren weit über 250 Watt und ich mir sicher, dass sie eingehen wird. Ein paar Meter später hatte ich sie vor mir, sammelte sie ein wie ne Traube und setzte mich vor sie. Nach dem Anstieg rechts in den Wald, danach dann die schwierigen Passagen. Ich erinnerte mich an die wichtigesten Instruktionen: Hände weg von der Vorderbremse und immer die innere Linie wählen. Die Spünge klappten super, die Wurzeln auch, dann am Ende die zweite richtig fiese Rampe. Mein Vorderrad hüpfte, ich verlor das Gleichgewicht und musste ausklicken. Dabei fast meine Konkurrentin abgeräumt. Peinlich. Die dann vor mir weiter bergauf im Trail und ich hintendran. Irgendwann machte sie Platz und sagte, ich solle vorbei. Hab das gar nicht verstanden. Ok. Dann auf Schotter Vollgas bergab Richtung Ziel. Den Drop zum Gelände schaffte ich auch problemlos, dann ne Schleife auf dem Gelände und wieder einen Trail hoch zum Ziel. Erst dort sah ich eine Konkurrentin in den Drop fahren. Es war Nathalie.


Im Ziel ganz schön happy. Super Generalprobe für die DM

In der zweiten Runde konnte ich die Wattwerte auf dem langen Anstieg über 240 halten und wusste, dass das ganz schön geil ist. Die Trails machten dann immer mehr Spaß. In Runde 3 ein Gel, in Runde 5 ne Cola. Perfekt. Bei den Rampen endlich mal den Nino gemacht: Lock-Out rein und im Stehen hoch. Die Reifen haben gehalten. 1,37 Bar für mich top. Ich hatte auch noch in Runde 6 so Druck, dass ich nicht ausklicken musste. Es lief einfach sau gut. Mittlerweile haben mich die schnellsten Männer überrundet und so wurde kurzerhand Runde 7 gestrichen.

Am Ende hatte ich einen Vorsprung von über einer Minute auf N. Reifschneider und konnte mir damit den Sieg sichern. Super Wochenende.



Donnerstag, 28. August 2014

Anni & Reb im Schwarzwald. Mit dabei das Filmteam von frameworks.tv

Der Film ist online! Hier


Am Tag davor in der Schneeburg auf dem Schönberg, meinem Hausberg
Anni & Rebbi im Zimmer nach Etappe 2. Wir können auch noch über uns lachen …

Warum Wäscheschleudern auch den Oberkörper fir macht, seht ihr hier :D


Sonntag, 17. August 2014

Trans Schwarzwald 5. Etappe // Platz 5!

68 km // 2300 HM

Platz 5

Gesamt auf 6 vorgerückt und damit beste Deutsche!

15:42 Stunden Gesamt.

 
>> Film über die VTS hier 

Rock'n Roll von A bis Z in der Sonne. Mein Tag. Alles geil. Kampf. Race-Face. Spaß.

Danke Sebastian Garbe Fotografie für die Bilder. Purer geiler Kampf heute. Reb Vollgas Richtung Offenburg!


Lange Zeit sind wir zusammen gefahren, bis ich sie am Weinberg abhängen konnte. Bild: Sebastian Garbe

Unruhige Nacht aber keine dicken Augen am Morgen. Schnell schnell was gegessen und mit den Benny's und Sascha Nething + Papa Jörges nach Sasbachwalden, kaum ne Stunde von Freiburg. Auf der Autobahn nichts los und wir mit Bombenstimmung und guter Musik im Sonnenschein zum Start. Zum ersten Mal während der Trans Schwarzwald war es mir nicht schlecht.

Beim Warmfahren taten die Oberschenkel ganz schön weh und ich hatte nicht das Gefühl, dass das heute mein Rennen werden wird aber das änderte sich schon am 2. Anstieg. Die erste Rampe mit Watt im Blick easy hochgerollt. Hab die Mädels um mich ziehen lassen, wusste ja um die 600 Höhenmeter, die am 2. Anstieg warteten und wollte nicht vorher platzen. Dort dann gut in Tritt gekommen. Hab ein paar wieder eingesammelt und konnte konstant mit Druck fahren. Das war einfach mein Wetter.


Gestern vorm Start im Regen.

Als irgendwann das Quad mit dem Kameramann kam, war ich schon völlig im Race-Fieber und hatte mords Spaß. Das Gefühl war total cool. War im Anni-Rob-Rock-Modus unterwegs, d.h. tief über dem Lenker und schwankend von rechts nach links. Heute für Anni gefahren.

Habe mich dann ewig mit der Niederländerin Jolien gebattelt. Sind viel zusammen gefahren und ich habe gemerkt, dass ich ihr bergab bissel was abnehmen kann und bergauf auch mehr Kraft habe aber in der Ebene war sie definitiv stärker. Zum Glück konnte ich immer dranbleiben. Die Zuschauer feuerten uns massenweise an. Die Sauser-Streckencrew mal wieder oben-ohne :-)!

Mit Benny ins Ziel gerauscht!
 Am Fluss haben wir gut harmoniert. Sind zu zweit abwechselnd in der Führung gefahren. Dann ging es brutal steil in die Weinberge. Ich konnte mich sofort absetzen. Wenig später an der brutalsten Rampe heute fuhr Benny Stark zu mir auf. Ihm ist vorher die Kette gerissen und er musste bis zur 2. Verpflegung laufen. Wir sind also die letzten 23 km zusammen gefahren. Am Berg tat es dann richtig weh aber später durch die Weinberge mit Top-Speed gemöllert. Großes Dankeschön!


Im Ziel völlig fertig nach 20 Km Vollgas mit Benny Stark, der Defekt hatte. Danke Benny. Das war echt hart & richtig geil so durch die Weinberge zu knallen :-))
Brutal happy! 5 harte Tage gehen zuende und das mit einem super Ergebnis und bei strahlendem Sonnenschein.

Fazit: Ich konnte heute noch mal zeigen, dass es doch geht. Mein Ziel mit Top 5 habe ich etwas verfehlt aber ich bin nicht enttäuscht. Bei dem Wetter war körperlich und mental bei mir der Ofen aus. Der Sturz im Mai einfach zu hart.



Danke Rik für einfach alles. Danke an die Sauer-Crew für die Orga, euren Support, für's Anfeuern an der Strecke und begleiten. Ihr seid echt klasse!! Freue mich schon auf den Riderman, wenn ich euch alle wiedersehe. Da fahre ich dann im Deutschlandteam!!

Danke Anni + Familie für euren Support, eure Fürsorge, für das Kümmern und buchen, fürs Essen und die tollen Fotos und für so viel mehr.

Markert im Kampfmodus auf der 1. Etappe.

Danke an meine Freunde für die aufbauenden Worte, an alle, die mich angefeuert haben, an Benny für's Rad richten, das Material, die Fahrten, usw. Besonders gefreut hat mich, dass meine Eltern heute zum Ziel gekommen sind.

Die Trans Schwarzwald 2014 Reportage kommt auf Sport1 am Samstag, 30.08.2014 von 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr und wird am Samstag, 06.09.2014 von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr noch einmal wiederholt

War mal wieder ein Highlight und Grenzgang. Alles dabei. 
 
Rik auf'm E-Bike. Ich find's sau cool.....

Mein Zugpferd: Benny Stark – einfach sau stark. Leider viel Pech. Für mich Glück. Danke
Samstag, 16. August 2014

Trans Schwarzwald 4 Etappe || Platz 8

Eigentlich sollten es 72 km und 2330 Höhenmeter werden, dann aber Rennabbruch nach 50 Kilometern, weil im Wald einer unterwegs war, der Pfeile abgebaut hat.

Da ich mich ja im 2-Tages-Rythmus bewege, ging es heute besser als gestern und das trotz Dauerregen und 11 Grad am Start. Warmfahren gecancelt. Heute über die Handschuhe noch Plastikhandschuhe gezogen, absolut top für meine verfrorenen Hände. War super angezogen für die Bedingungen.

Auch heute wie im Winter eingepackt. Regen ohne Ende am Start.

Für mich heute die schönste Etappe. Vielleicht lag das am Gefühl oder weil ich einfach mal meinen Stiefel gefahren bin und mich nicht hab stressen lassen oder weil es irgendwann aufgehört hat zu regnen und die Sonne durch die Bäume gestrahlt hat. Die Trails waren flowig und hätten für mich die kompletten 72 km so laufen können, nicht zu viel Matsche oder tiefe Wiese und ich hatte meist freie Fahrt.

Benny fährt sich im Crafter warm.



Plastikhandschuhe drüber = Top bei Regen. Die Mundwinkel sprechen Bände …

Ok, ich kann's ja nicht ändern …

Zu Beginn konnte ich keine Gruppe halten und fuhr alleine durch den Nebel, später am Straßenanstieg ging es besser. Viele Zuschauer feuerten mich mit meinem Namen an. Danke. Irgendwann dann ein großer Auflauf auf einer Straße und der große Rik mittendrin. Abbruch. Fand ich auch nicht sooooo tragisch :). Bin dann mit Kirsten, die auch heute wieder in Topform war, Richtung Ziel gerollt. Das bei strahlendem Sonnenschein. Endlich. Balsam für die Seele. Am Ziel war ich noch vor den Jungs da, die den Rest der Strecke gefahren sind.

Auch heute warm eingepackt und durchweg mit Regenjacke unterwegs.
Kurze Zeit später saßen wir allesamt im BQ-Crafter in Richtung Freiburg. Auch hier Sonnenschein. Duschen, chillen, essen. Kartoffeln, Fisch und Salat. Selbstgekocht schmeckt es einfach am besten. Das verdreckte Zeug in die Waschmaschine und nicht mehr mühsam im Waschbecken auswaschen. Hat schon was von Luxus hier.

Verabschiedung von meinen Lieben: Michael, Claudi und Anni Hellstern. War ne coole Zeit mit euch!!

A.+M.+C.: "Rebbi, Du packst das. Heil ankommen ist das Ziel."

Auf in den Kampf!

Bin müde aber guter Dinge für morgen. Das Wetter soll halten und die letzten KM packe ich auch noch.

Zum Abschluß Sonne satt und einmal mehr völlig verdreckte Bikes.
Freitag, 15. August 2014

Trans Schwarzwald 3. Etappe // Platz 9


Facts: 68 km // 2400 HM
Platz 9, Gesamt 7

Wie viele von euch schon mitbekommen haben, war das ein ziemlich schwarzer Tag. Und damit meine ich nicht nur das Wetter. Anni ist auf der letzten Schotterabfahrt, in Führung liegend, gestürzt und hat sich die Schulterpfanne gebrochen. So hart.... :-((
Sie hat sich in Bombenform gezeigt und das bei wahrlich bescheidenen Bedingungen. Sie hat gekämpft und lag in Gesamtführung. Leider sollte es nicht sein. Ich bin bestürzt und leide mit. Sie ist vorhin gekommen und ist guter Dinge. Tolle Einstellung. Wir bleiben die Nacht heute noch hier und sie fährt nach dem Start morgen Heim. Anni, Du wirst sicher schnell wieder fit. Danke für die coole, lustige, schöne Zeit bei der Transe 2014. Gute Besserung. Bin für Dich da wie Du für mich nach meinem Sturz Ende Mai. Alles wird gut …

Das Internet ist durch meinen mobilen Hotspot super langsam und ich will nicht wieder so spät ins Bett wie gestern, deshalb heute nur ein kurzer Blog. Bzw. habe ich vorhin schon geschrieben aber dann ist das Netz abgekackt und ich hatte dummerweise nichts gespeichert. Mein Hirn ist einfach durch den Wind.

Hier noch alles ok. Anni und Reb beim Müsli-Buffet.

Heute in Regenkombi. Vorm Start Luftdruck-Check.

Die Zusammenfassung von meinem Rennen:
Das Rennen war ähnlich wie vor 2 Tagen bescheiden. Ich kam nicht gut in Tritt und mit einsetzendem Platzregen war einfach wieder so ne Blockade im Kopf. Kalt war's mir nicht, dafür hatte ich mit Regenjacke, Knielingen, langärmligem Unterhemd, wasserdichten Socken und Überschuhen vorgesorgt aber mein Race-Face schwindete mit jedem Tropfen. Spaß macht das nicht wirklich. Die Trails waren eigentlich schön aber rutschige, schräge Wurzeln ohne Ende und Matsche sind halt auch nicht mehr meins. Danke an den Mitfahrer, der mir am letzten Anstieg was zu trinken abgab. Anfangs streikte mein Magen, irgendwie alles unrund. Kein Vergleich zu gestern. Die letzten 10 km war's mir zu Heulen. Im Ziel das Rad hingeworfen. Dann hörte ich von Annis Sturz und ich wollte wieder heulen.


Warmfahren bei 10 Grad.

Die einen in Neongelb, die andere in Neonpink.

Annis Eltern haben mich noch hier abgesetzt und sind dann ins Krankenhaus. Ich war froh, dass Nadine, Rolf und Martin von frameworks.tv zum Interview kamen. Wollte unbedingt jemanden drücken und nicht alleine sein. Später bin ich hier ums Eck in ein Restaurant, hab mich zu einem Ehepaar an den Stammtisch gesetzt, Flammkuchen und Salat gegessen. Dann kam noch eine Familie und ich habe geredet und gerdet. Das tat total gut. Danach ging es mir deutlich besser.


Am Nachmittag gabs bissel Sonne zur Belohnung.

… und nen doppelten Regenbogen


Ich hab eben bissel gepackt, die letzte Etappe werde ich dann pendeln. Alles wird gut. Morgen ein neuer Tag. Ich werden mich weiter durchkämpfen. Jetzt erst recht. Für Dich Anni.

Hier ihre Story zur Trans Schwarzwald: Anni's Blog