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Montag, 14. November 2016

Meine ersten Crossrennen: Vaihingen + Magstadt (Deutschland-Cup)

Die harten Fakten meines Cyclocross-Debüts:

Vaihingen am Samstag > Strava
Strecke: flach, viele Treppen, Bretter, Kurven, sau matschig, tief
Platz 13 Elite Frauen
Durchschnittspuls: 189 bpm, max 194 bmp (autsch)
Rad: Centurion Crossfire Carbon 4000 mit Latex (2016er Modell), kein 2. Rad
Stürze: 0
Platten: 1 – in der letzten Runde. Also rennend die Ziellinie überquert.
Fehler: unzählige. Für ne Premiere ja normal :)
Klamottenwahl: sau behindert
Spaß: MEGA!!!!

Magstadt am Sonntag > Strava
Strecke: Cross Country Kurs mit wilder, wurzlig, steiler Abfahrt und Uphill
Platz 11 Elite Frauen – Steigerung!! 10 € Preisgeld
Durchschnittspuls: 189 bpm, max 196 bmp (Alarm!)
Rad: Centurion Crossfire Carbon 4000 wie am Vortag aber leichtere Laufräder und zur Not Ralfs Centurion als Ersatz
Stürze: 0 – yeah! Bin ich bei den vielen, die sich zerlegt habe, ziemlich stolz drauf ;)
Platten: 0
Spaß: Tat weh. Richtig weh. Aber selten soooo viel gelacht danach! :-)) 

Voll am Limit in Magstadt :-)))

Mit der Äggy auf Cross-Tour. Kann ja nur geil werden :D


 Jeder, der mich bissel besser kennt, weiß, dass ich Premieren aller Art liebe und sie meist auch Vollgas angehe. Neuland finde ich immer gut. Meine Straßenpremiere gab es in Schönaich, meine MTB-Etappenpremiere bei der Trans Schwarzwald und meine Cyclocross- oder Querfeldein-Premiere gleich mal im Doppelpack beim Deutschland-Cup in Vaihingen und Magstadt. Wenn schon, denn schon :).

Die Cross-Queen und die Hobby-Queen auf dem Weg. Wir hatten Spaß!

Aber ich überlasse natürlich wenig dem Zufall und so habe ich es mir schon im Vorfeld so richtig eingeschenkt beim nächtlichen Treppentraining mit Paintrainer Sönke Wegner. Ich sag nur Puls 202 oben bei Runde 2 von 3 und zum Glück nichts gegessen vorher. Das es mich da nicht mal abgelegt hat aufgrund von Dunkelheit, Lichtkegelgewackel oder mentaler sowie körperlicher Erschöpfung ist einem Wunder gleichzusetzen. Krönender Abschluß des Trainings waren feinster französischer Cross-Sieg-Käse, sowie Kräuerschnapps und Lienhart-Baguette. Yummy.

Vaihingen mit rutschenden Klamotten, tauben Fingern aber Hauptsache pinken Socken :D

Aber weil die Treppe ja nicht schon genug weh getan hat, gab es am Montag gleich nochmal eins drauf auf den lädierten Körper. Irgendwie musste ich den ja wieder auf Rennmodus einstellen. Also pünktlich um 9 Uhr morgens am Biosk (Danke Lars für den Cappucchino!) Erst ne Stunde im Regen (weil es sonst ja zu easy wäre) und dann 12min-Schwellenintervalle an Sönkes Hinterrad. Jo. Den Rest könnt ihr euch ausmalen… nach dem Vogelsangpass-Sprint mit vorheriger Abreißphase, war tutti im Kasten. Bin völlig platt nach Hause. Dienstag dann Muskelkater vom Feinsten. Kompressionsbeinlinge, Blackroll, Flossing und Badewanne – ich hab das volle Regenerationsprogramm gestartet. Aua, aua, aua bei jedem Schritt.

Nur am Blödeln :D


Mittwoch war es nur wenig besser aber ich musste ja die Auf- und Abspringerei noch üben, also schön an den Opfinger See und gleich mal die Leiste gezerrt, weil's halt doch nicht so einfach ist, wie es bei manchen aussieht. Mit erfroren Zehen nach Hause. Die Dusche wurde nach hinten verschoben. Abends gab es aber keine Gnade für die kaputte Wade, sondern den Fightclub-Athletikzirkel, den ich schon am Montag geschwänzt hatte. Eine Stunde Bad im eigenen Schweiß. Man gönnt sich ja sonst nichts und Schmerzen-aushalten will gelernt sein. Bis auf die Umfall-Aktion bei der Handstand-Zirkelstation, bei der ich zuerst volle Kanne gegen die Wand knallte, dabei natürlich mit den Armen eingesackte und "tock" auf die Rübe plumpste, um dann mit dem Rücken am Rauputz entlangzuschrabbeln, lief es eigentlich ganz gut.

Donnerstag hab ich es nur ins Büro geschafft aber Freitag wollten wir nochmal üben. Allgemeines Chaos überall. Meine geliehenen super-leichten-Laufräder gingen nicht dicht, Schlauchreifen hatte ich keine und meine Geduld war nach der Milchschlacht auch am Ende. Danke Sönke, Bernd und Stephan für eure Hilfe! Jedenfalls habe ich mich für Latexschläuche entschieden. Da dort aber keine Ventilverlängerungen drauf gingen, musste ich mit meinen schweren Laufräder fahren.

Äggy und der Schlauch – no comments :D

Freitag Mittag also nochmal los mit Äggy. Wieder an den See. Wiesenfahrten im Zick-Zack. Aufspringen an schrägem Gelände habe ich sogleich verweigert und beim Überspringen eines Baumstamms knallte natürlich das rechte Schienbein voll dagegen. Fetter blauer Fleck. Danach springt man höher, das kann ich garantieren. Mit den Springpferden macht man das ja genauso. Bei Äggy sah das alles so easy aus. 2 Schritte und schwupps saß sie wieder auf dem Sattel. Mir erschien es unmöglich, den Zwischenhopser wegzulassen und schon war sie 5 Meter weiter weg.

Hier beim Üben am Opfinger See.

Samstag Früh dann mit guter Laune, meinem Centurion Crossfire Carbon 4000 und Unmengen an Klamotten zu Äggy. Die Fahrt nach Villingen durch's Winder-Wonderland am Thurner war richtig schön und Spaß haben wir eigentlich eh immer.

Auf der Fahrt durch's Winter-Wonderland…

Bei Stephan umgeladen, Harald (von der Redaktion geändert) noch mit eingepackt und zu viert weiter. Sönke, Döring, Eiermann und Egle waren bereits vor Ort. Ralf kam als Support auch noch hinzu. Lustige Truppe.

In Vaihingen war der Kurs rund um eine Schule flach, mit vielen Kurven und Treppen versehen, man musste also ständig runter vom Rad. Und natürlich auch wieder drauf! Mir schwahnte Böses und das ständige Krachgeräusch vor der Treppe des Parkplatzes verhieß nichts Gutes. Die Leute stürzten wie auf Schmierseife.

Bei 2 Grad war allerdings auch die Klamottenwahl ein Problem. Beinlinge oder Knielinge? Winterradschuhe oder Normale? Jacke oder nur Unterhemd? Suchen und wühlen in den Bergen machte es nicht einfacher und die Zeit verflog. Wärmeölgeruch hüllte den Parkplatz ein. Schlußendlich für Knielinge entschieden, die schon in der ersten Runde rutschten. Die ich aber aufgrund der tauben Finger auch nicht mehr hochbekam und das Männer S-Vereinstrikot, dass ich anziehen musste, weil ich ja keinem Team angehörte, flatterte im Wind und rutschte ständig hoch. Ich war ein Vollhobby zwischen all den Porno-Rennanzügen, 2-Räder-Teams und Checkern. Aber hey, es lief doch ganz gut für meine nur 10-minütige Aufwärmphase mit Fast-Absturz von der freien Rolle.

Bei Runde 3 hatte ich den Dreh und die Strecke im Griff aber dann wurde das Gehirn müde vom ständigen Hopsen, Springen, rechts-links durch die Matsche und ich machte Fehler, stolperte die Treppen hoch und hoffte, nicht zu fallen. Die Rufe der Jungs und der anderen Leute an der Strecke halfen doch erheblich mit dem 190er Puls klarzukommen. Sehr gefreut habe ich mich über meinen kleinen Bruder mit Meike, die extra gekommen waren.

Nicht so geil war dann in der letzten Runde die Sache mit dem Platten. Ich fuhr noch ein wenig weiter aber hatte keine Lust meine Felge zu schrotten, also bin ich ins Ziel gerannt. Mit Platz 13 für's erste Rennen war ich zufrieden. Äggy hat es auf den 7. Rang geschafft. Sönke auch unter den ersten 20. Ne doppelte Waffel plus Kinderpunsch und Kuchen gab's als Belohnung.

Caro mal wieder getroffen :). Sie wurde 4.!

Mit Platten ins Ziel gerannt. Knielingen auf halb Acht :D

Sonntag in Magstadt wollte ich nicht die gleichen Fehler wiedermachen, also entschied ich mich für Kohlepads in den Handschuhen und gleich ner langen Hose, über die ich noch ne Radhose anzog, damit man das Logo nicht sah. Auch nicht so optimal aber besser als rutschende Knielinge. Ralf gab mir seine ultraleichten Laufräder (Danke!) und ich fuhr mich auf der Rolle warm. Kurz vor knapp noch mit Sönke auf die Strecke, der morgens bereits wieder am Schrauben war :-). Uiii, die Strecke war das Gegenteil vom Vortag: wurzelig, bergig, hoch, runter, Abfahrt, rutschig, steil. Alles konnte ich nicht mehr anschauen, war einfach zu spät dran. Im Startblock aufgrund fehlender Punkte wieder hinten rein. Dummerweise bin ich wieder nicht weggekommen, wie schon am Vortag. Danach wildes Gerangel und Stau. Die Mädels fuhren wie im Straßenrennen, also Ellbogen raus. Kann ich ja nicht so gut und mein Puls war schon auf 195 also wollte ich lieber schauen, dass ich nicht wegrutschte.
Ab Minute 30 tat es richtig weh. Vor allem an dem Anstieg, der oben raus echt steil war. Runde um Runde quälte ich mich vorwärts und der Hinterrreifen rutschte durch. Der Rücken klemmte. Das Geholper ging voll auf die Arme. Bah war das hart.

Belohnung am Samstag. Danke A. Küstenbrück für's Bildermachen :D


Aber hey, kein Sturz und Platz 11 bei den Elite Frauen (ohne Juniorinnen). 10 € Preisgeld gab es auch noch :D. Äggy wieder 7., Caro wieder 4. Sönke hat sich abgelegt und das Material auch noch in Mitleidenschaft gezogen und unser Ex-Skispring-Weltmeister Alex Herr hat sich die Schulter ausgekugelt und musste ins Krankenhaus. Heijeijei. Wir, Äggy, Sönke und ich hatten aber den Spaß unseres Lebens beim Zuschauen, Glühwein trinken, Anfeuern und Filmen. So eine Gaudi!

Fazit: Crossrennen sind glaub echt mein Ding. 40 Minuten Anschlag ist absehbar und die Strecken sind spannend. Alles ist klein und familiär. Mit den Leuten, die jetzt dabei waren, war das Wochenende ein großer Spaß und ich freue mich jetzt schon auf das Nächste.
Eure Reb

Hier noch paar Pics…

Harter Kurs in Magstadt

Vaihingen

Kampf in Magstadt

Freitag, 4. November 2016

Centurion No Pogo – Endurospaß am Feldi

Wir zwei haben vorletzte Woche die Vereinsmeisterschaft am Rossi in Freiburg gewonnen. In den letzten 4 Wochen haben wir schon 400 km purer All-Mountain-Spaß zusammen erlebt! Vorgestern das volle Trail-Deluxe-Programm mit dem neuen Trail "Badish Moon Rising", den ich selbst mitgebaut habe, danach den Canadian und mit Biosk-Zwischenstopp dann noch die Borderline runter > Strava. Die Höhen- und Downhillmeter gehen nur mit einem Bike, das alles vereint: Centurion No Pogo Carbon 3000.27  I love it!

Gestern waren wir am Feldberg unterwegs.... MEGA!!! Pics © Kilian Kreb Fotografie

© Kilian Kreb Fotografie

© Kilian Kreb Fotografie

© Kilian Kreb Fotografie

© Kilian Kreb Fotografie

© Kilian Kreb Fotografie

© Kilian Kreb Fotografie


© Kilian Kreb Fotografie
© Kilian Kreb Fotografie

© Kilian Kreb Fotografie

Montag, 24. Oktober 2016

SIEG! Vereinsmeisterschaft! No Pogo + ich = Dreamteam!!

Mein 1. Rennen 2016 und gleich ein Sieg bei der Freiburger Vereinsmeisterschaft auf dem Rosskopf. Endurorennen mit Up- und Downhillwertung. Kostümwertung als Bonus.


Die harten, nackten Fakten: 150 Starter, wild verkleidet, manche halbnackt :D.
Uphill: 27:46 Minuten. Damit Platz 1 bei den Frauen und Platz 23 im gesamten Feld! 5 Min Rückstand auf Markus Bauer, der mit seinem Race-Fully unterwegs war. No Pogo = Turbo-Enduro!
Downhill Borderline: 11:54 Minuten Nicht die schnellste Zeit aber die Gesamtpunktezahl hat am Ende für den Sieg gereicht. Mit dem Regen war nicht mehr drin bei mir.

Pic: Björn Gerdes

 

Wie konnte der Sieg klappen?

 

Highend-Enduro-Bike: Centurion No Pogo Carbon 3000.27
Turbo-Beinpower: zuletzt gepimpt durch den Drill-Zirkel im Fightclub Freiburg e.V.
Final Tuning: VOTEC Gravel Fondo letztes WE
Technik-Training: Noah Grossmann/2 Cycle, Markus Bauer, Bernd, Christian Horstmann, Sönke und abschließendes Sektionentraining mit Adelheid Morath. Mehr Prominenz geht eigentlich nicht! Großer Dank an alle!!
Verkleidung: Buschkämpfer. Walli sogar oben ohne. Wir… äh… nein. Zu kalt ;).

Mit Franzi auf Mission ;). Sie wurde 3. im Downhill.

Ohne Bike - kein Start
Ich hätte natürlich nicht starten können, wenn Centurion mir nicht vor ca. 4 Wochen ein  No Pogo Carbon 3000.27 geschickt hätte. Fettes MERCI! Ich hab mich sofort auf dem Rad wohl gefühlt. Die Geometrie ist für mich perfekt zum Bergauffahren und auch für härtere Downhills wie die Borderline reicht der Federweg. Geil mit Eagle und der Magura MT Trail. Mega Bike! Hätten wohl einige gern getauscht.

Ohne Techniktraining wäre ich in 4 Wochen wohl nicht so weit gekommen. Nämlich gar nicht so einfach von Hardtail auf Enduro umzusteigen. Wo vorher der Sattel im Weg war, ist jetzt nichts mehr. Vom Federweg vorne und hinten ganz zu schweigen. Und meine Herausforderung bestand darin, alle Baumabsätze zu fahren. Ich wollte es schaffen. Stand zig Mal an der Kante und hatte Muffensausen aber am Ende war der Wille stärker und nachher war's gar nicht mehr so schlimm. Arme locker lassen, Linie fahren und dann klappt das.

START – BRummmmmmmmm… Til Martin - freegraphy

Uphill wie immer um 11:00 Uhr. Massenstart. Und gleich mal nen fiesen Schotteranstieg hoch. Jo, dem ein oder anderen kam das Frühstück hier schon hoch. Manch andere haben es noch bis zum Turm geschafft :D. Bei mir war's auch grenzwertig aber blieb drin. Bergzeitfahren tun halt immer sacke weh. Das ist einfach so. Ich fand's hart aber hatte ein gutes Gefühl. Lief. Endlich mal wieder Vollgas. So richtig. Ich glaube, einmal Racer, immer Racer. Am Ende hatte ich ne Top-Zeit und war fast 2 Minuten schneller als 2014, meiner letzten Vereinsmeisterschaft. Sehr, sehr geil. Das so ganz ohne Rennluft in dieser Saison. Okay, VOTEC Gravel Fondo war der Weckdienst. Die Tour mit den Jungs vom RC 1886 Villingen am Samstag und das Gebolze mit Eva und Äggy am Sonntag waren schon ne super Vorbelastung.
Sportograf hat einen geilen Livebericht vom Start gedreht! >Video

Sieht mittlerweile schon mehr nach Enduro aus.... Pic: Til Martin - freegraphy

Downhill-Start bei mir um 12:40 Uhr, Startnummer 82. Also fette Daunenjacke an, Knieprotektoren aus dem Rucksack geholt und oben am Turm mit den anderen gewartet. Der Taschentransport war echt klasse. Ohne den wäre ich erfroren und verdurstet.

Nach dem Körpercheck also Bikecheck: Dämpfer und Gabel auf. Wäre nicht das erste Mal, dass ich es vergessen hätte. Eijeijei. Doppelter Check. Um Punkt 12:00 Uhr dann Regen. Erst ein wenig, dann ein wenig mehr. Der Wettergott hatte kein Erbarmen mit mir. Nasse Wurzeln und Reb ist zumindest im Training nichts. Jammern half natürlich nicht und abhauen war nicht, also fügte ich mich dem Schicksal. Wird schon klappen, kein Risiko. So war's dann auch. Klar hab ich paar Fehler gemacht und bin keine perfekte Linie gefahren aber ich bin heil unten angekommen. Meine Zeit lag knapp hinter dem Mittelfeld, was mir dann den Gesamtsieg einbrachte.

Nen kleinen, neuen Minitrail haben sie auch noch eingebaut und unten rechts-links Schikanen. Da hat man sogleich gemerkt, dass ich den nicht geübt hatte und Kurvenfahren auch nicht zu meiner Spezialdisziplin gehört aber auch okay, so gibt's noch Luft nach oben. Die DH-Wertung greife ich nächstes Jahr an ;).

Wer hat Angst vor der nassen Wurzel? :D hihi :D

Unten gab es Kaffee und Kuchen, Würstchen und anderes Essen. Die Stimmung war trotz des Wetters super. Toller Tag mit der Freiburger MTB Szene, mit vielen Freunden und Bekannten. Meine Buschmann-Gang war auch zufrieden. Franzi ist auf dem 3. Platz in der Dh-Wetung gelandet und Walli hat definitiv die Oben-Ohne-Show gewonnen! Mit Bernd, Lukas, Markus, Heiko, Andi und wie sie alle heißen, war's einfach wie immer lustig. Freiburg rockt!

Am Ende hatte ich sogar noch einen Shuttle nach Hause. Traumtag …

>> Schöner Film über das Rennen: hier

Trails deluxe bei uns!! Freiburg rockt! Pic:©Pascal Haupt

Weird Germans organize a local race........ :-)))))

Die Buschhühner :D hahahahhaha :D

Arne :-)))))))))) Das Bier mit Bier nach dem 5. Bier :D

Jo, wir hatten Spaß vorm DH-Start. Lukas zumindest :D

Alter Sack Platz 2 :) Bernd ohne Schritt :-)))
Montag, 17. Oktober 2016

Votec Gravel Fondo 2016 – Schwarzwälderkirsch & QOM's im Wechsel

"Eine urige Mischung aus sportlicher Herausforderung und lockerem Come-Together rund um den Feldberg." 

So wurde das Votec Gravel Fondo Black Forest angepriesen und ich hatte sogleich Lust drauf.
Es war ja nicht das erste Mal, dass ich mit meinem Crosser quer durch den Schwarzwald gecrosst bin und so'n paar Intervalle in Form von Strava-Segmenten fand ich als Würze auch nicht schlecht. 
Mal was anderes.

Mein Fazit nach 2 Tagen rund um den Feldberg: Geil war's!

Mit Agnes Naumann und Eva Maria Fünfgeld konnte Tag 2 nur geil werden :D – Herzogenhorn
  
Das Ganze lief dann so ab:
Man brauchte einen Crosser (bei mir ein Centurion Crossfire Carbon 4000), ein routingfähiges Gerät  und einen Strava-Account. Da ich es geschafft habe, auch das 3. Garmin innerhalb von 2 Monaten zum Stillstand zu bringen, war ich genötigt, mein Handy umzufunktionieren. Also fette Handyhalterung vorne dran und ne Powerbank auf's Oberrohr, um die Energiebereitstellung zu gewährleisten – jop, sah schon sehr hart nach Radtourist aus. Eijeijei. Geilstes Rad, gepimpt mit Carbonlaufräder und dann Equipment wie beim Survivalcamp – also oben pfui, unten hui! :-)) Solche "Zwitterstellungen" spielten sich komplett durch: von der Ausschreibung, über's Rad bis hin zum Essen.

Ausblick wie im Bilderbuch! Mit Äggy auf Crosstour :D

An der Kaserne in Todtnau-Fahl war Start, Ziel, Bullriding und Party. Super Location. Auch zum Übernachten top, wenn da nicht ein paar besoffene Typen nachts versucht hätten, in mein Zimmer zu kommen. Dabei haben sie halb die Tür eingeschlagen, rumgebrüllt und Randale gemacht. Hatten sich wohl im Zimmer geirrt. Nach meinem Afrika-Überfall fand ich das semi lustig, stand kampfbereit im Schlafanzug hinter der Tür und konnte danach nicht mehr richtig schlafen. Schon bisi doof…

Geil!!! Am Schluchsee gab's für uns den besten Cappuccino der Region vom Biosk-Mobil!!

Samstag ging es also in 10er Grüppchen auf den Track. Es gab nur ein paar wenige Schilder, so dass wir auf unsere Geräte angewiesen waren. Stiebi, der Edelpraktikant der Sauser Crew, hat die Strecke für uns ausgewählt und ich fand sie super. Es gab gemütliche Passage zum Quatschen, gemischt mit geilen Abfahrten zum Heizen und immer so, dass man niemanden über den Haufen fahren musste. Denn abgesperrt war die Strecke ja nicht. Die Strava-Segmente waren gekennzeichnet und ein paar QOM's konnte ich sogar holen. Gutes Training für nächste Woche ;).

Äggy und die Schwarzwälderkirschschnitte – ratet mal, wer verloren hat ;).

Olé - Olé, mit dem Crosser im Schwarzwald - juheeeeee!!

An Tag 1 war ich feige und hab meine Handyhalterung noch schnell vorm Start abgebaut, um wenig später mit meiner Gruppe herumzuirren :D. Dank Bianca Purath fanden wir zurück auf die Strecke und kamen dann in Feed Zone 3 als Erstes an, um uns die Bäuche mit Speck- und Käsebroten vollzuschlagen. FZ1 am Feldberg hat keiner im Nebel gefunden, FZ2 haben wir durch die Irrfahrt verpasst. Die Sonne kam raus und ein paar gönnten sich ein alkohlfreies Weizen. Schon ziemlich geil. Weiter gings mit den Villinger Jungs und das Wetter wurde besser und besser. Was waren wir für Glückspilze! Spaß hatten wir auch auf dem Emil-Thoma-Trail. Bahhhmmmm, ging es durch den Wald. >> Strava TAG 1

Im Ziel Biosk-Cappu (Danke Lars!), Schwarzwälderkirsch und der besagte Bullenritt, heruntergespült mit einem Rothaus Zäpfle. Nichts für schwache Mägen und müde Beine :D. Florian Jöckel von den Guilty76-Jungs hat mächtig für Stimmung gesorgt und während die einen in die Dämpfe der Sauna abtauchten, hingen die anderen schon beim Spanferkel-Essen. Der Abend klang am Lagerfeuer mit Vollmond und Rockmusik aus.

Crosser, wohin man schaut. Vorne mein Crossfire voll bepackt mit Equipment :D. Geiles Rad!

Tag 2 dann mit Äggy, die morgens schon ne 2-Stunden-Tour von Freiburg in den Beinen hatte, sowie Eva Maria Fünfgeld und Ihrem Mann. Es war herrlich. Wetter top, Stimmung lustig, Verpflegung erstklassig. Die Sausers' haben's einfach drauf! Wir haben uns auf den Segmenten gequält und sind rumgesprintet wie die Irren, haben uns zuerst mit Torte und Cappuccino versorgt, dann mit Orangensaft und später mit Schaumküssen, sauren Gurken (für Eva), Unmengen an Käse, Speck und Wurst, sowie Brot und Apfelschorle. Hört sich wild an – war es auch :D! Ausblick und Strecke waren genauso abwechslungsreich und dank meines Handys am Lenker waren wir heute auf dem richtigen Kurs ;). Mega Spätsommertag im Schwarzwald >> Strava TAG 2

Schaut euch den Himmel an!!! Super Wetter am Feldberg! Danke Eva für die Bilder :*

Wir kriegen ihn doch noch, den goldenen Herbst...

Mir hat's echt Spaß gemacht und das Format rockt – im wahrsten Sinne des Wortes! Freue mich auf das nächste Event der Art. Großer Dank geht an Rik und seine Sauer Crew, natürlich auch an Praktikant Stiebi für die Streckenwahl. Votec Gravel Fondo 2016 Black Forest war echt top und alles dabei, von A bis Z. Geiles Wochenende!

Sonnenuntergang in Todtnau-Fahl – bis zum nächsten Mal …
Montag, 19. September 2016

Saison 2016 – next Level!

Beim Ultra Bike war ich noch auf Mallorca, beim Schwarzwaldbike Marathon in Lausanne bei meinem großen Bruder, wo ich mit meinen kleinen Neffen im Genfer See um die Wette geschwommen bin. Für viele ist die Saison rum, für mich geht sie praktisch erst los! Aber anders …

Den Freiburger Sommer habe ich dieses Jahr einfach genossen. Ohne Rennen.

Viele Heimat-Touren im Schwarzwald



Biken in Lausanne. 2016 gab es ohne Rennen mehr Zeit für Freunde und Familie

Mallorca-Dream: 13 Wochen Sonne, Meer, WG-Life und jede Menge Kilometer im Frühjahr. Pic: Kilian Kreb Fotografie

Biken auf unseren Hausbergen  Pic: Kilian Kreb Fotografie

Und jetzt? NEXT LEVEL!

Ich starte jetzt im Herbst auf einem neuen Level, mit neuen Herausforderungen, und ich freue mich riesig, der Radsportwelt nicht nur in grafischen Dingen erhalten zu bleiben. Auf den üblichen Forstweg-Marathons werde ich wohl nicht mehr am Start stehen aber es gibt ja mehr als das, nämlich … 

… ENDURO 
Dank Centurion darf ich es auf Herz und Niere testen, das neue No Pogo Carbon 3000.27!
Die Vereinsmeisterschaft des Mountainbike Freiburg e.V. wird wohl ein erster Härtetest. Es gilt, meinen Vizemeistertitel von 2014 zu verteidigen! Bis dahin heißt es üben, üben, üben, damit mein Enduro-Fahrstil noch etwas lockerer wird. Noah Grossman von 2 Cycle hat mir im Techniktraining an diesem WE schon viele Tipps gegeben, damit es in Zukunft mehr wie "Enduro-Style" und weniger wie "Marathoni-auf-Enduro" aussieht ;).

Mein neues Bike! Centurion No Pogo Carbon 3000.27 auf dem Canadian Trail Pic: Till Martin von Freegraphy

… und CROSSEN bis die Lunge brennt!
Mit meinem Crossfire bin ich ja schon quer durch den Schwarzwald (siehe unten) aber es braucht neue Herausforderungen. So kommt das Gravel Fondo gerade recht, um mal wieder die Komfortzone zu verlassen. Freue mich darauf, mit Äggy (Agnes Naumann), durch den Schwarzwald zu sprinten und Strava QOM's zu jagen :D.

Crossen bis in die Dunkelheit. 159 km haben wir an diesem Tag zurückgelegt > STrava

Ich werde mit Äggy am Start sein! Gravel Fondo
Sonntag, 5. Juni 2016

Projekt MA10 – Mallorca Shooting

10 Wochen Mallorca-Dream sollten es werden – 11 sind es bereits – 13 werden es werden. Soviel dazu :-)). Es scheint, als hätte ich einen 6. Sinn gehabt, denn das Wetter war ja echt bislang nicht so schön daheim. Hier war es auch nicht so warm und wechselhaft aber seit 2-3 Wochen Dauersonne :).
Das wusste ich Ende Februar noch nicht und da war es nur grau, kalt und dunkel – ich wollte weg. Zu dem Zeitpunkt waren nur 10 Tage Trainingslager in Arenal geplant. Die 3 Wochen Kapverden zwischen Dezember und Januar 2016 haben sicher auch dazu beigetragen. Also ne WG gesucht, mein Laptop, Rad + Koffer gepackt und ab gings. Back to the roots!

Zwischendurch gab es ein kleines Shooting mit Kilian Kreb aus Freiburg:

©Kilian Kreb

Das Trainingslager in Arenal war sehr trainingsintentiv und ein etwas runtergerutschter Sattel haben gleich mal ne entzündete Kniekehlensehne verursacht, also erstmal 5 Tage Pause. Na toll. Ich bin viel spazierengegangen und habe gechillt. Das Ganze hat sich 3 Wochen hingezogen, keine Berge mehr und nach dem Training bei der Arbeit immer ein Icepack drauf. Weggegangen ist das Knirschen und Dicksein erst, als ich mit den RoadBIKE-Jungs eine Sa Calobra Tour gefahren bin und den Berg fast Anschlag hochgedrückt habe. Danach war gut. Musste wohl einmal richtig belastet und durchgepustet werden :).

Fans gab's auch an der Strecke :D ©Kilian Kreb

Nach dem TL ging es in den Norden, zu meiner neuen spanischen Mitbewohnerin. WG-Leben hatte ich in allen Varianten während meines Studiums, also nichts Neues. Dennoch spannend und immer wieder fordernd. Ich trag es mit Humor und versuche eine gute Mitbewohnerin zu sein, was bei meiner Putzleidenschaft nicht so schwer ist :).

Zum Glück hat meine Arbeit zu keiner Zeit gelitten, das Internet ist genauso schnell und ich sitze genauso lange vorm Rechner wie daheim auch. Egal ob draußen die Sonne scheint oder nicht. Arbeit geht vor.

©Kilian Kreb

©Kilian Kreb
©Kilian Kreb

Ich versuche das Inselleben voll auszukosten. Habe etliche lange, wundeschöne Touren hinter mir, versuche auch zu Fuß Neuland zu entdecken, hab einen Spanischkurs besucht, viele Freunde bei ihren Trainingslagertouren begleitet, noch mehr Leute am Berg abgesprintet (sorry ;)), denke jeden Tag am Meer, dass ich es immer lieben werde, egal wie oft ich es sehe und wenn morgens die Sonne scheint, geht mir einfach das Herz auf. Am besten ist dann Laufen am Strand oder freeletics auf dem Dach.

©Kilian Kreb

©Kilian Kreb

Mal sehen, was die nächsten 18 Tage noch für mich bereithalten. Stay tuned… tägliche News auf Strava, Instagram, freeletics oder FB